Typisch Montag

Ich sollte mich montags wahlweise häufiger oder seltener unter Menschen begeben!

Häufiger, weil es meinem Portmo Portemone Geldbeutel zuträglicher ist; seltener, wegen meines noch ansatzweise vorhandenen Gewissens. 

Ich war vorhin meinen pferdeschwachen Kleinwagen mit flüssigem Gold befüllen (aka „tanken“). An der Zapfsäule schaute ich mein Barvermögen an, es belief sich auf einen 50€-Schein, zwei 20er und einen 10er. Ich beschloss, den 50er auszugeben. Die Zapfsäule blieb bei 30,28 € stehen. Auf dem Weg zur Kasse nahm ich also 30,58 heraus und gab sie dem Kassierer. Er steckte das Geld in seine Kasse (Vollidiot! Man packt das Geld erst weg, wenn der Bezahlvorgang komplett abgeschlossen ist!) und gab mir 30ct zurück. Ich war fest davon überzeugt, ihm 50,58€ gegeben zu haben und meinte, ich bekäme noch 20€ zurück. Er antwortete „Stimmt“ und gab sie mir.

Meinen Irrtum bemerkte ich erst, als ich in der Post 5,80€ für 10 Briefmarken bezahlen wollte und sich noch immer 90€ in meinem Portemonaie befanden. Gerade eben fand ich dann auch noch statt der 10 bezahlten 20 Briefmarken in meiner Tasche. Die Bögen klebten so zsuammen, dass sie sich anfühlten wie einer.

Dass ich der Tankstelle zu wenig bezahlt habe, tut mir tatsächlich irgendwie ein klein bisschen leid. 1. ist es eine freie Tankstelle, keine Kette – das hat so einen Individualisten-Touch! – und 2. ist der Tankstellen-Mensch immer so nett und verzichtet auf ein oder zwei Cent, damit der Betrag rund ist. Wegen meines schlechten Gewissens, habe ich beschlossen, die 20€ einer gemeinnützigen Organisation zu vermachen! (Amazon ist doch gemeinnützig?)

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