Edge Of Tomorrow

Was kann man am Samstag tun, wenn man nur zu zweit ist, nicht vorm Fernseher hocken will und es draußen zu warm, zu hell und zu voll (andere Menschen, iiih!) ist? Man geht ins Kino. Zur Auswahl standen Godzilla, Brick Mansions und Edge Of Tomorrow. Da wir unentschlossen waren, führten wir eine Befragung unter Unbeteiligten durch – diese ergab, dass letzterer bevorzugt wurde und so landeten wir darinnen.

Was habe ich erwartet?

Der Trailer sah ziemlich nach Scientology-verseuchtem Action-Geballer aus. Grob konnte man zwar schon erkennen, dass es eine „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Geschichte sein würde, wirklich aussagekräftig war das aber nicht.

Worum geht’s?

William Cage (Tom Cruise – Mission Impossible, YouTube-Videos über Scientology u.v.a.) ist Offizier bei den amerikanischen Streitkräften, die in Europa gegen die Mimics, eine Alienrasse, kämpfen. Er wird zum Private degradiert und landet an der französischen Küste mitten im Gefecht, wo er ein sehr mächtiges der Aliens tötet, dabei jedoch selbst stirbt. Direkt danach erwacht er am Morgen des selben Tages, frisch degradiert und wird erneuert der militärischen Einheit vorgestellt, deren Mitglied er sein wird. Genauso geht es auch weiter: Stirbt Cage, beginnt der Tag von vorn. Dies bekommt Rita Vrataski (Emily Blunt – Der Teufel trägt Prada, Looper) mit: ihr ist das Gleiche passiert, wodurch sie zur Kriegsheldin und Mitglied der Spezialkräfte wurde. Sie hat herausgefunden, dass die Mimics über ein zentrales Bewusstsein verfügen. Dieses zu zerstören, würde das Ende des Krieges bedeutet. Gemeinsam mit Cage und dessen Zeitschleife will sie herausfinden, wo sich das Gehirn befindet…

Bewertung

8/10

Endlich mal ein Film, der mich positiv überrascht hat. Edge Of Tomorrow macht richtig Spaß, wenn man einen etwas makaberen Humor hat und/oder Tom Cruise nicht wirklich mag. Wie man sich denken kann, stirbt dieser ziemlich oft und das auch auf äußerst amüsante Weise.

Obwohl sich die Geschehnisse wiederholen, sieht man nicht ständig das Gleiche, da die Szenen nach dem ersten Mal gekürzt gezeigt werden. Die Action ist solide; wie bei 3D-Filmen üblich, fliegt eine ganze Menge auf den Zuschauer zu und es explodiert ständig irgendwas.

Punktabzug gibt’s für das Ende, das ich nicht so wirklich verstanden habe und das man erheblich kreativer hätte gestalten können und für die Aliens – diese sind eine reichlich einfallslose Mischung aus Tintenfisch und Hentai-Tentakel-Penis-Monster mit ein bisschen blauem Licht. Da hätte man mehr draus machen können.

Insgesamt ist Edge Of Tomorrow aber wirklich sehenswert und ich danke Demjenigen, der so freundlich war, den Film für uns auszuwählen.

2 Kommentare

    1. Hat, in dem Fall, glaube ich ncihts mit Tom Cruise zu tun. Eigentlich sollte Brad Pitt die Rolle übernehmen, Tom Cruise war dann wohl eher eine sehr spontane Entscheidung… und bei Krieg der Welten war ja vorgegeben, wie die Aliens aussehen durch das Hörspiel/Buch. Vielleicht hat in Hollywood irgendwer einen Tentakel-Penis-Monster-Tintenfisch-Fetisch.

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