World War Z

gesehen am: 20.07.2013
Erwartung: Kriegsfilm mit Schönling Brad Pitt als Supersoldat.
Bewertung: 8/10
Gerry Lane (Brad Pitt) ist ein ehemaliger UN-Mitarbeiter und lebt mit seiner Familie in Phliadelphia. Eines morgens kommt die Zombie-Apokalypse, von der es bisher nur vage Berichte im Fernsehen gab, dort an. Innerhalb von Minuten bricht das absolute Chaos aus. Danke Lanes früherer Tätigkeit werden seine Frau, die beiden Töchter und er noch hinaus auf’s Meer evakuiert. Dort informiert man ihn darüber, dass er einen jungen Virologen nach Südkorea begleiten soll, wo der Ursprung der Infektion vermutet wird. Lane ist nicht begeistert, willigt jedoch ein, da seine Familie, sollte er sich weigern, das Schiff direkt wieder verlassen muss.

Bevor man mich darauf aufmerksam machte, dass das “Z” für Zombies stünde, dachte ich, es handele sich um einen normalen Kriegsfilm in dem Brad Pitt einen Soldaten spiele. Da in den letzten Jahren Zombiefilme en masse gedreht wurden, erwartet man automatisch, dass man nichts neues mehr geboten bekommt. Gut, die Zombies unterschieden sich nicht maßgeblich von ihren Kollegen, außer, dass sie hier verdammt schnell, verdammt stark und verdammt schwer zu töten sind. Die Handlung weicht jedoch mal erfrischend von dem bekannten “Gruppe Überlebender muss eine sichere Zone erreichen”-Schema ab, geht es hier doch eher um das Handeln der Regierungen in Extremsituationen.

Mich erinnert der Film mit seinen häufigen Schauplatzwechseln und der doch recht vorhersehbaren Handlung ziemlich an ein Computerspiel mit seinen unterschiedlichen Leveln. Über Unlogik und kleine Fehler muss man natürlich hinwegsehen können. Da er jedoch durchaus spannend und actionreich ist, lohnt es sich, ihn im Kino anzuschauen – nur nicht unbedingt in 3D. Schockszenen kommen vor, werden jedoch nicht inflationär genutzt, es handelt sich schließlich um einen Actionfilm mit Zombiebeteiligung, nicht um einen Zombie-Horror-Schocker. Lobend erwähnen muss ich außerdem, dass nicht um den heißen Brei herumgeredet wird, sondern hier das Zombiekind beim Namen “Zombie” genannt wird.

Außer Brad Pitts Rolle – in die eher übrigens doch sehr gut hineinpasst – begegnen uns keine weiteren Hauptfiguren. In den Nebenrollen finden sich lediglich David Morse (Dr. House, Insomnia, Drive Angry u. a.) und ein plötzlich auftauchender Moritz Bleibtreu. Das Raunen, das durch’s Kino ging, bewies, dass nicht nur mein Begleiter und ich uns gefragt haben wo, und vor allem warum sie ausgerechnet den ausgegraben haben.

Insgesamt kann ich World War Z sehr empfehlen, wenn man mal Lust auf etwas Action hat.

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