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Butter bei die Fische!

Am Wochenende haben der beste Freund und ich einen Fotokurs zum Thema Nachtfotografie mitgemacht. Dem schlechten Wetter war wohl geschuldet, dass die Fotos, die dabei entstanden, allesamt nicht sonderlich vorzeigbar sind. Erst war es tierisch windig und abends fing’s dann auch noch an zu plästern. Nicht die besten Bedingungen für Langzeitbelichtungen.

Um trotz des anhaltenden Regens nicht den ersten Tag meines Urlaubs komplett auf dem Sofa zu gammeln, raffte ich mich heute auf und stattete dem Tierpark in Bochum einen Besuch ab. Mich reizten weniger die frierenden, nassen Tiere in den Außengehegen sondern das Aquarium. Schwierige Lichtverhältnisse, fotografieren durch Glasscheiben und sich bewegende Motive – ich war gespannt, wie die Fotos aussehen würden.

Und ich finde, schlecht geworden sind sie nicht: Liebe Aquarianer: Leider weiß ich nicht, wie die Fische heißen. Das letzte ist ein Hai. Und das mit den Krallen ist gar kein Fisch. Weiter reichen meine Kenntnisse auf dem Gebiet der Ichthyologie leider nicht.

Eine Frage habe ich aber an die Fotobegeisterten: wie macht mn schöne Schwarzlichtfotos? Es gibt ein Becken, in dem rosane Anemonen und schwarz-weiße Fische und Seesterne sind. Alles leuchtet richtig bunt, da es wohl von Schwarzlicht angestrahlt wird – das hat der automatische Weißabgleich nicht hinbekommen. Selbst an der Farbtemperatur rumspielen hat auch nicht viel gebracht – hat jemand einen Tipp für solche Motive?

 

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Butter bei die Fische!

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  1. Jassu, Mara.
    Hoffe Dein Urlaub konnte Dir etwas den sprichwörtlichen Rücken kraulen; Annehmlichkeiten, Freuden et altera. Schließlich dürfen einem die freien Tage auch ein Grinsen ins Gesicht zaubern.

    Die Zoobewohner „Außenbereich“ werden an dem Tag wohl alle Schlechtwetter gestempelt haben. Da sind farb-explodierte Fische naturgemäß die ideale Alternative. Immer wieder fasziniernd – an meiner Schule wir im Eingangsbereich, in der Wand eingelassene Aquarien – besagten Wasserbewohnern beim Gleiten zu folgen.
    Wobei Mr. Blue ein sehr attraktives Blau mit sich führt.
    Mit dem Foto von El Crallo erinnerst Du mich spontan an den alten ‚Reise Zum Mittelpunkt Der Erde‘, wo ein entfernter Vorfahre für klassischen Sixties-Tierhorror sorgen durfte (bevor er zum Finale mit Tomatensauce übergoßen wurde).

    Mit Kenntnissen zur Fotografie kann ich leider nicht dienen.

    bonté

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    • Ja, drauen war echt nix los. Ein Erdmännchen hatte wohl das kürzeste Hölzchen gezogen und war abgestellt worden, den Bau zu bewachen. Naja und die Seehunde planschten in ihrem Becken rum.

      Nachdem ich das Krallenvieh gesehen habe, habe ich mal ein wenig gelesen… interessant ist die Fähigkeit von Eidechsen zur Autotomie – dem Abwerfen und Nachwachsen-lassen von Körperteilen. Echsen machen das ja teilweise mit ihrem Schwanz… Es gibt eine Mäuse-Art die ihr ganzes Fell abstreifen kann und eine Tintenfisch-Art reißt sich den Penis raus, mit dem das Weibchen sich dann befruchtet… sympathisch.

      Vielleicht mache ich mal einen Fotokurs im Zoo mit, hier wird sowas angeboten. Bestimmt hält dann irgendwer den Pinguin fotogen in die Kamera. So etwa: https://goo.gl/images/RrwSqk

      Animalische Grüße

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      • …doch, die Tierwelt wartet mit nicht wenigen Seltamkeiten auf. Gut nur, dass sich die Tintenfisch-Sache nicht auf’s Festland verbreitet hat. Der landläufige Minnesänger legt da lieber sein poetisch Herzen zu ihro holden Fuss.
        Ob es die Herren Oktopus mal mit der Lyrik versuchen sollten!?

        Der Link…
        Als Foto-Touri hat man es bei den durchgetakteten 48h-Weltreisen nicht wirklich leicht; Gebäude halten wenigstens still.

        bonté

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