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Oh No!

Das Thema der Blogparade des Bloggerforums ist diesmal dem zweiten, vom Oktober, erstaunlich ähnlich – damals lautete es „Never Again“ und es sollte um schlechte Filme oder fehlbesetzte Schauspieler gehen. Ich schrieb, dass ich Tarantinos Werke nicht ausstehen kann und für Zeitverschwendung halte. Mit dem Beitrag von vor zwei Wochen über Lieblingsregiesseure habe ich diese dann schonmal vollumfassend abgedeckt, weshalb ich nicht an das vorige Thema anknüpfe. Stattdessen widme ich mich anderen Bestandteilen eines Films, die mir bereits beim Trailer nur ein Augenrollen und schweres Atmen entlocken können.

Vin Diesel

Der Typ erinnert mich an einen saufenden Proll der aus ner Kneipe getorkelt kommt, gröhlend mit Bierflaschen schmeißt, den Handykameras seiner Kumpels den nackten Arsch entgegenstreckt, laut furzt und das ganze selbst am nächsten Tag noch saukomisch findet. Einer, der am Bier-Sauf-Spiel bei facebook teilnimmt. Der in Sportgeschäfte geht und Eiweißzeug in kleinen Fässern herausrollt. Jemand, dessen Hoden auf Pflaumengröße geschrumpft sind, weil er sich Kiloweise Anabolika spritzt. Der ist unsympathisch auf eine unprofessionelle Weise.

Sprechende Tiere

Die tapferen Pinguine mit den Stimmen verschiedener Prominenter kapern ein Flugzeug und fliegen nach Madagaskar? Ein Graus! Sowas tun Pinguine nicht. Genauso wenig, wie Ratten spätpubertierende Köche steuern oder sich Mammut, Säbelzahntiger und irgendein Hörnchen gemeinsam auf den Weg über verschneite Schneelandschaften machen. Ich finde daran nichts lustig oder unterhaltsam, ich finde es schlicht dämlich und mag es mir nicht ansehen. Womit wir dann auch gleich zum nächsten Punkt kommen…

Kinderfilme

Ich mag keine „Sportverschlüsse“ an Wasserflaschen. Wer’s nicht kennt: das ist ein Verschluss, der das Trinken während man sich zu Fuß auf der Flucht vor der Schwiegermutter, dem Finanzamt oder sonst wem befindet, ohne größeren, sich auf der Kleidung verteilendem Flüssigkeitsverlust, erlaubt. Und er funktioniert ähnlich wie ein Babyfläschchen oder ein Blowjob: wenn man die ganze Öffnung im Mund hat, geht nichts daneben. Ich bin nicht erwachsen geworden, um zu trinken, wie ein Kind. Und ich bin auch nicht erwachsen geworden, um mein Geld für Kinderfilme auszugeben. Dass die meisten ohnehin mit o. g. sprechenden Tieren daherkommen und/oder komplett animiert sind, macht es nicht besser. Es gibt einige wenige Ausnahmen, im Moment fallen mir nur „das letzte Einhorn“ und „Wallace und Gromit“ ein.

Musiker, die auch unbedingt mal einen Film machen wollen

Erinnert sich hier noch jemand an „Not a girl – Crossroads“? Nein? Ist auch besser so. Das war Britney Spears schreckliches „ich will auch mal n Film machen“-Schauspiel-Debut. Ein Streifen, der nur auf sie zugeschnitten war, der nur durch ihre Teilnahme Geld bringen sollte. Wie sieht’s aus mit „Daniel, der Zauberer“? Klingelt’s? Ich nenn mal den Namen Daniel Küblböck. Genau, der hat auch mal ’n Film mit sich in der Hauptrolle gedreht. War auch scheiße. Also guck ich da lieber gar nicht erst hin – es sei denn, die Rolle hätte auch ein Anderer spielen können und es hätte den Film trotzdem gegeben.

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