2020 – der garantiert desinfizierte Jahresrückblick

Geschehen

  • das Affenhaus des Krefelder Zoos brennt ab
  • die Bonpflicht wird eingeführt
  • in Australien wüten Waldbrände
  • die USA lösen fast einen Krieg aus – weil sie einen iranischen General töten
  • Amoklauf in Hanau
  • Amokfahrt in einen Karnevalszug
  • Erdogan öffnet die türkischen Grenzen, Griechenland wehrt sich vehement
  • Jemand gönnt sich ein Fledermaus-Sashimi
  • die Leute kaufen Klopapier, Mehl und Hefe
  • Kurzarbeit, Shutdown, Arbeitslose, Tote, überforderte Pflegekräfte
  • Masken und Desinfektionsmittel werden in den Kliniken geklaut
  • Kim Jong Un soll tot sein, heißt es. Seine Schwester wird schon als Nachfolgerin gehandelt. Aber er lebt doch noch.
  • Es gibt Proteste und Demonstrationen, weil ein Schwarzer von einem Polizisten getötet wurde
  • Einige dieser Versammlungen schalgen um in Gewaltexzesse mit Plünderungen, Randale, brennenden Autos und zerstörten Geschäften
  • die Beulenpest bricht in China wieder aus
  • eine Explosion erschüttert Beirut
  • Eine Gruppierung, die glaubt, querzudenken, demonstriert gegen Maskentragen oder sowas
  • Orcas greifen Boote vor Spaniens Küsten an
  • Krieg in Armenien
  • ein Erdbeben erschüttert die Türkei
  • Das Virus mutiert, erst in einer Nerzfarm, dann werden auch menschliche Träger der Mutations gefunden
  • und wieder sind die meisten Geschäfte, sämtliche Restaurants, Freizeiteinrichtungen usw. geschlossen
  • Feiern sind nur noch in kleinen Gruppen erlaubt
  • Und die schlechteste Nachricht: dass das Jahr vorbei ist, heißt nicht, dass es besser wird.

Gesehen

Ich war genau 1x im Kino, in Tenet. Gern gesehen hätte ich The Gentlemen, den neuen von Guy Ritchie und natürlich James Bond…

Dafür gab es eine Menge Serien. Besonders gut gefallen haben mir Haus des Geldes und The Blackout. Die letzten Staffeln von Dark, The Rain und Supernatural gehören natürlich ebenfalls zum Pflichtprogramm.

Gelesen

26 Bücher habe ich mir dieses Jahr zu Gemüte geführt, also alle 2 Wochen eines. Ich mag es ja, mich an einem Autoren „festzulesen“ – dieses Jahr hat es Ursula Poznanski erwischt, deren Bücher zwar eher zur Jugendliteratur gehören, mir aber ausgesprochen gut gefallen.

Außerdem habe ich die Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen gelesen, die war auch interessant zu lesen, da sie in Dänemark spielt – eines unserer Nachbarländer, über das ich bisher sehr wenig wusste.

Letztendlich ist mir dann noch Tommy Hillenbrand sehr positiv aufgefallen. Seine Romane Drohnenland, Hologrammatica und Qube sind ca. 100 Jahre in der Zukunft angesiedelt und zeichnen ein nicht sonderlich schönes, wenn auch manchmal lustiges, Bild unseres Werdegangs.

Weggelegt habe ich die Das Lied der Krähen sowie Der dunkle Wald, den 2. Teil einer Reihe von Cixin Liu, einem Chinesen. Das war mir einfach etwas zu blumig-lieblich geschrieben.

Gespielt

Spieleabende mit Freunden hatte ich einige. Zuerst noch im realen Leben, dann online, dann wieder in der Realität und letztendlich wieder online. Auf unseren Spieltisch kam sehr oft Western Legends, ein Open-World-Western-Spiel, bei dem es darum geht, der legendärse Cowboy zu werden. Sei es durch Verbrechen, Gesetzestreue, Poker oder im städtischen Bordell.

Dank einem Online-Portal für Brettspiele stieß ich außerdem auf das Spiel des Jahres 2017, King Domino. Das kam vor allem in meiner Familie gut an, da es sehr einfach zu lernen aber nicht unbedingt simpel ist.

Zu Weihnachten bekam ich dann noch Die Tavernen im tiefen Thal und Blätterrauschen.

Klassische PC-Spiele habe ich dafür wenig gespielt. Natürlich etwas Fallout 4 und Plague Inc. sowie einige zwischendurch-Spiele.

Gemacht

Im Januar war ich über 1000m tief unter der Erde in einem Bergwerk in Salzgitter, das zu einem Endlager umgebaut wird.

Ganz kurz vor dem Lockdown bin ich mit ein paar Freunden für ein verlängertes Wochenende nach Berlin gefahren. Wir waren shoppen, bei einer Party, haben viel gespielt und gequatscht.

Im Sommer, als Treffen wieder möglich waren, habe ich wieder zwei Grillabende veranstaltet.

Kurz darauf entschied ich mich, mich von meinem Auto zu trennen – wegen eines kaputten fensterhebers (ca. 700€). Meinen Sommerurlaub verbrachte ich damit, Autos anzuschauen, letztendlich erwarb ich einen Fiat 500. Natürlich wieder ein Cabrio.

Meine Mutter ging in Rente, wodurch sich die Struktur in der Firma eztwas änderte: ich bin jetzt mit meinem Chef allein im Büro. Es klappt bisher aber ganz gut. Außerdem lachte sich meine Mutter einen Typen an, der sich kurz darauf als absonderlich entpuppte und sie stalkte – bis sie mit einem anderen Mann daherkam. Mit diesem lebt sie jetzt auch zusammen.

Bei Sir Henry wurde im November Diabetes diagnostiziert – nachdem ich auf eine Blutuntersuchung gedrängt hatte, weil ich das shcon vermutet hatte. Naja, jetzt hängen wir quasi an der gleichen Nadel.

abGebildet

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