2018 – Der obligatorische Jahresrückblick

Geschehen

Dieselfahrverbote in einigen Städten • Putin wird völlig überraschend erneut gewählt • Merkel gibt den CDU-Vorsitz auf • Andrea Nahles wird SPD-Vorsitzende • Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) wird CDU-Vorsitzende • Die ETA löst sich auf • Waldbrände in Kalifornien • Neues Polizeigesetz in Bayern • Legalisierung von Abtreibungen in Irland • Diverse Straftaten von Asylbewerbern und Flüchtlingen • Flüchtlingspakt • Art. 11 und 13 bedrohen das Internet • Die DSGVO führt zu einer Menge absurden Änderungen • Totale Mondfinsternis

Gesehen

Ich war 4x im Kino. Mein Highlight war Three Billboards Outside Ebbing, Missouri. Das war zu erwarten, der ist nämlich von Martin McDonagh.
2x gab’s Marvel, nämlich Ant-Man and the Wasp und Avengers: Invinity War.
Der vierte Film war dann Star Wars: die letzten Jedi. Damit endet für mich auch das Bedürfnis, Star Wars im Kino zu sehen. Den Han Solo-Film habe ich mir schon nicht mehr gegeben.

Warum war ich so selten im Kino war, ist schnell erklärt: eine Kinobegleitung ist auf den Hund gekommen und so ein Welpe wird nicht gern allein gelassen. Ansonsten passten öfter die Filme nicht und wir landeten letztendlich auf dem Sofa vor dem Fernseher. Ich hoffe, nächstes Jahr wird es wieder mehr cineastische Freude.

Gelesen/Gehört

Puh, da gab’s wieder eine ganze Menge. Gut gefallen haben mir der letzte David Hunter-Roman von Simon Beckett (Totenfang), Der Trakt von Arno Strobel und Herr aller Dinge von Andreas Eschbach.

Wirklich doof fand ich dafür die Viktoria Bergmann-Trilogie vom Autorenduo Erik Axl Sund. Ein Buch habe ich sogar weggepackt, ohne es zu Ende zu lesen, nämlich Das Buch der Spiegel von E. O. Chirovici. Da lobe ich mir meinen Büchereiausweis, da bereue ich es wenigstens nicht, Geld dafür ausgegeben zu haben.

Gespielt

Mein Schreibtisch-PC-Gerät hat inzwischen mehr als 8 Jahre auf dem Buckel und funktioniert nicht mehr gut. Gerade beim Spielen ist er zickig. Das Notebook ist auch weniger ein Zocker-Ding, so blieb mir nur, wenig grafiklastiges zu spielen: Don’t Starve, Anno 1404, Death is Coming, Neighbours from hell. Zum Jahresende habe ich mir dann aber noch was gegönnt und jetzt steht hier ein Gaming-Notebook auf dem Tisch. Dieses habe ich erstmal ein bisschen gequält: Sims 3 im Angebot erwischt und dann erstmal alle Einstellungen auf das Maximum. Außerdem habe ich mir The Division gekauft und werde es demnächst mal anspielen und Steam hat mir Metro 2033 geschenkt.

Außerhalb der virtuellen Welt habe ich auch einiges gespielt. In der Familie erfreut sich Dixit größter Beliebtheit, sowie Quiz-Spiele wie Trivial Pursuit. Sehr gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang Kneipenquiz, bei dem man als Gruppe gegen Gegener spielt. Dauerbrenner Carcassone landete auch wieder oft auf dem Tisch und zum Jahresende brachte man mir Dominion bei.

Gemacht

Ich mache immer noch Tai Chi und habe mit Rückengymnastik angefangen – und dann bemerkt, dass Liegestütze auf den Handkanten nicht so mein Ding sind.

Die wohl größte Änderung in meinem Leben war der Einzug von Sir Henry im Juni. Seitdem habe ich ein kuscheliges Felltier und möchte es nicht mehr missen. Ein Tier zu haben ist schon unglaublich angenehm. Zum Beispiel hätte ich heute noch kein Wort gesprochen, weil ich niemandem begegnet wäre. Der Katze sei Dank konnte ich habe schon „Nein! NEIN! Lass das!“, „Runter vom Tisch! Runter! Vom! Tisch!“ und „Komm! Komm aus der Küche! Abmarsch! Los!“ rufen.

Dementsprechend habe ich meine Wohnung katzengerecht eingerichtet mit Kratzbaum usw.

Außerdem bin ich oft beim Arzt gewesen, denn mir wurde Diabetes diagnostiziert. Ich hänge jetzt an der Nadel – jeden Tag darf ich mir ca. 3x Inuslin spritzen. Zusätzlich muss ich drauf achten, nicht zu unterzuckern, also regelmäßig zu essen. Das meiner Familie beizubringen war nicht gerade spaßig.

Bei einer Beerdigung war ich auch: der Mann von meiner Mutter ist verstorben. Das Thema dominierte das Jahr natürlich ganz schön, ein Tod zieht einen ganzen Rattenschwanz an Aufgaben hinter sich her: die Beisetzung, das Erbe, Kündigen von Abos und Konten… Letztendlich mache ich jetzt auch einiges mit meiner Mutter, sofern sie Zeit hat. Als vielbeschäftigte Witwe hat sie sich erstmal eine ganze Reihe neuer Hobbys gesucht.

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4 Kommentare

  1. Shwmae, Mara.
    Mit manchen Jahren im Leben ließe sich wohl ein Roman schreiben.
    Auch wenn unsere Einsichten zu ‚The Last Jedi‘ unterschiedlich sind; über den Han Solo Solo-Auftritt könnten wir uns wohl einig werden. Ein Streifen, der zwar mit Figuren & Merkmalen des SW-Universums hantiert, dem allerdings jede Star Wars Atmosphäre abgeht. Es wird viel behauptet (die Eistenz von Spannung) & noch mehr in Reden erklärt (anstatt via Handlung zu zeigen). Tatsächlich werden einem die Figuren irgendwann egal. Besser Disney hätte die angelaufenen Produktionskosten (nach dem Abtritt von Lord & Miller) abgeschrieben. Bei I – III gibt es immerhin Dinge über die man/frau lachen oder die Hände ins Gesicht schlagen kann. Bei Solo wird einzig Langeweile serviert.

    Weil ich seit letztem Jahr dem Twitch-Kanal einer lieben Engländerin folge, bin ich quasi auch durch einige Spiele gegangen. Der zweite Tomb Raider ist durch, wie ein DLC zu Life Is Strange. Ebenso The Last Of Us. Witcher 3 & Horizon: Zero Dawn kann man/frau offensichtlich ewig spielen.
    Den allergrößten Seh-/Kommentierspaß hatte ich mit Life Is Strange, weil der Spiel & Chat fast zum Filmabend wurden.

    Ja, Sir Henry hält den persönlichen Aufmerksamkeitsgrad offensichtlich hoch. Entweder, weil er zu Expeditionen startet, die wenig Gegenfreude finden. Oder, weil Monsieur eine momentane Hingabe fürs Schmusen zeigt.
    Die Dialoge nicht zu vergessen (bestehend aus Deinem Monolog & seinem Blick)

    Anmerkenswert welche Kurse die VHS so alles anbietet. Wobei man/frau für eine kurze Sekunde denken könnte, es ginge dabei um Strategien erfolgreich Singel zu werden…
    Offensichtlich wird aber eher das Gegenteil angestrebt. „Zwischenmenschliche Kontaktstrategien“ also…im Grunde also eher eine aufgehübschte Kontaktbörse, Blind Dating.

    Dann wünsche ich ein gelungenes Konzert (wird wohl ordentliche Oberkörper, Pyro & Dezibel geben).

    Hoffe die ersten Tage des Jahres waren brauchbare…

    bonté

    1. Hey,

      ich LIEBE Life is strange. Allein der Anfang, wenn man zur Toilette geht und die Musik einsetzt… großartig. Ich freue mich auch schon darauf, den zweiten teil „Before the Storm“ zu spielen. Generell finde ich solche storylastigen Spiele toll, wo man einfach den ganzen Abend spielen kann…

      The Last of Us ist mir zuviel Zombie. Tomb Raider ist wohl auch nicht mehr so ganz meins, ich mag Open World und Entscheidungen treffen. Wobei Frau Croft grafisch wohl einiges zu bieten hat. Ich liebäugle gerade mit Just Cause 4, ein ziemlich abgefahrenes „Ballerspiel“, das jede Menge Möglichkeiten bietet. Natür RDR2, wenn das mal für den PC erscheint und vielleicht Anno 1800. Bauen ist schön entspannend.

      Ich habe ganz vergessen, meine geschauten Serien aufzuzählen. Dank Netflix waren es sooo viele… im Moment führe ich mir Fargo zu gemüte.

      Oberkörpermäßig ist ja nur Till Lindemann sehenswert. Wenn ich an den kleinen Typen denke, der eher wie eine Ratte aussieht (Flake..?)… dne will ich nicht halbnackt sehen. Ich hoffe vor allem auf Pyrotechnik und gute Musik + ein tolles, neues Album. Um auch was zu sehen habe ich Sitzplätze genommen, recht weit vorne. So dürfte es ein entspanntes Konzert werden. Vielleicht nehme ich ein kleines Opernglas mit…

      Adios

      1. …“Before the Storm“ hat eine wunderbar neue Perspektive; es wird Dich ähnlich freuen. Denke ich.
        Ein interessiertes Auge auf „Detroit: Becoming Human“ geworfen?
        Rammstein mit Opernglas dürfte ein anmerkenswerter Kontrast sein.
        bonté

        1. „Detroit“ habe ich gar nicht wirklich auf dem Schirm. Nicht viel von gehört in den Medien und da es das wohl nicht für den PC gibt, fällt es auch durch mein Raster.

          Gerade habe ich „Tormentum“ durchgespielt, ein Point & Click-Spiel mit Giger-ähnlicher Grafik das, ebenso wie Life is strange, auf einem Choice & Consequenzes-Konzept basiert. Allerdings deutlich weniger umfangreich. Ich habe es in ca. 4 Stunden durchgespielt und es gibt zwei verschiedene Enden.

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