Schnupfen gone bad

Ja, eigentlich wollte ich hier noch ein wenig mit dem Layout rumspielen und dies dann auch ankündigen. Jetzt habe ich mein einspaltiges Design, juhu. Uneigentlich bekam ich dann aber eine Erkältung und meine Motivation sank in den Keller – ausgerechnet während meines Urlaubs krank! Es gibt tatsächlich diverse Studien, darüber, warum man ausgerechnet eher im Urlaub krank wird als während der Arbeitszeit. Zum Beispiel diese hier.

Trotz Rotz ging ich wieder arbeiten, so richtig krank ist man mit einer Erkältung ja nun nicht und Medikamente erledigten den Rest. Gegen Ende der Woche hörte das Schniefen auf und mein Geruchs- und Geschmackssinn kehrten zurück. Sie brachten so einen seltsamen Druck auf dem Ohr mit. Das war so lange überhaupt kein Problem wie mein Hausarzt Sprechstunde hat – etwa bis Samstagmittag. Abends tat dann alles, was das Ohr im weitesten Sinne betrifft,  schon ganz schön weh: kauen, husten, Nase putzen…

Sonntag wurde es echt eklig, ich hatte das Gefühl, mein Trommelfell wolle platzen. An Schlaf war nicht zu denken, im Liegen wurde der Druck im Ohr noch größer, am Liebsten hätte ich selbst mit einer Nadel das Trommelfell angepiekt, damit der Eiter ablaufen kann.

Somit schleppte ich mich am Montag dann zum Arzt. Ich dachte noch immer, das sei mit ein bisschen Schmerzmittel und zwei Tage Krankschreibung erledigt. So kannte ich das Prozedere zumindest aus meiner Kindheit, in der ich oft unter Mittelohrentzündungen litt. Tja, mein Arzt schlug die Hände überm Kopf zusammen, nachdem er versucht hatte, in mein Ohr zu schauen: der Gehörgang war schon komplett zugeschwollen, das Bisschen, was er sah, war eitrig-matschig. Antibiotikum, Krankenschein für die ganze Woche, Novalgin, Ende der Woche nochmal wiederkommen, dann evtl. Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Nun lunger ich hier zu Hause rum. Netflix und Schmerzmittel sind meine treuen Begleiter, alle paar Stunden gibt’s den Bakterien-Killer Clindamycin. Auf dem linken Ohr höre ich fast nichts, ist ja geschwollen und voller Eiter.

Immerhin habe ich Zeit für Serien: Salvation habe ich gesehen, als nächstes stehen Peaky Blinders und Haus des Geldes auf dem Plan. Drückt mir die Daumen, dass bis Donnerstag die Entzündung etwas zurückgegangen ist, dann habe ich den nächsten Termin beim Arzt.

3 Kommentare

  1. Servus, Mara.
    Krankheitsausbrüche scheinen irgendwo einen Sinn dafür zu haben, wann genau Wochenden oder Feiertage anstehen. Urlaub wird von denen aber auch gern genommen.
    Dir wird es wenig tröstlich sein, dass etwa 1/3 „meiner“ Bloggerinnen derzeit malad daniederliegt.
    Ohrenschmerz trifft eine dann aber auch mitten ins Zentrum, bohrt sich im Sinne des Wortes hinein in den Kopf. Du schilderst da einen grauslichen Sonntag.
    Das liebe ich dann auch immer – wenn einem eh hundeelend ist, darf man/frau sich dann auch noch in eine Praxis schleppen (plus verelendende Wartezeit).
    Hoffe der heutige Tag versprach Linderungen.

    bonté

    1. Hey,

      ach, es kam noch schlimmer… am Wochenende: Internet weg. Ich habe sogar mal wieder ferngesehen. Grausig ist das ja, was da so läuft… und damit nicht genug: diese Woche: Ohrenschmerzen. Anderes Ohr. Zum Glück hat man nur zwei davon. Diesmal hab ich es auch nicht so sehr eskalieren lassen sondrn bin zügig zum Doc.

      Diese elend langen Wartezeiten kenne ich zum Glück eher von Augenärzten und dem Gynäkologen. Bei meinem Hausarzt kommt man, gerade wenn man Schmerzen hat, rubbeldiekatz dran…

      Ohrenschmerzenfreie Grüße

      1. …Dein anderes Ohr wird sich vermutbar gedacht haben, daß es sich auf nur einem Ohr auch nur einseitig schmerzen läßt; also war es um Ausgleich bemüht.
        Nein, nein – es freut mich zu hören, daß Du wieder wohlauf bist!

        Ein mediterranes Hausmittel bei beginnenden Ohrenschmerz ist ja das Einsträufeln erwärmten Olivenöls.

        TV? Da gibt es noch was!?
        Tatsache – wenn ich die Flimmerkiste noch beehre, dann auf einem der brauchbaren Doku-Sender. Ansonsten bin ich mit meiner Net-Kommunikation gut unterhalten.
        Internet-Präsenz voraussetzend, natürlich!

        bonté

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