Botanischer Garten

Kennt ihr das, dass ihr Freunde habt und Spaß an einer Sache und diese unbedingt mal zusammen machen wollt und es dann nie tut? Bei meinem besten Freund und mir war das so. Wir sind seit 10 jahren befreundet, fotografieren beide etwa so lange und haben noch nie zusammen fotografiert. Bis letzte Woche, da ging’s nämlich in den botanischen Garten der Ruhruni Bochum. Wir suchten ein wenig nach der richtigen Straße die zum Südeingang führt, gingen durch ein kleines Waldstück und dann in den botanischen Garten. Gerüchten zufolge ist dieser seit einigen Jahren eingezäunt weil dort einige Studenten regelmäßig nach Einbruch der Dunkelheit die Kakteen köpften und auslöffelten, in der Hoffnung, diese enthielten Mescalin

Leider wird es langsam Zeit, meine Kamera in Rente zu schicken. Das Rädchen zum Einstellen von Blende und Belichtungszeit funktioniert nicht mehr richtig – und damit ist dann auch wirklich etwas essentielles kaputt. Ich liebäugel im Moment mit der Sony Alpha 58. Fest steht: es wird keine nagelneue Kamera, meine ist immerhin schon 8 Jahre alt und ich bin sehr selten an ihre Grenzen gestoßen. Womöglich kaufe ich auch nochmal gebraucht, bisher habe ich damit keine schlechten Erfahrungen gemacht.

 

3 Kommentare

  1. Servus, Mara.
    Mutter Natur setzt sich in den herbstlichen Ohrensessel, sorgt für wetterliche Ungemütlichkeiten, aber auch für ein Aufflackern ausklingender Farbenprächte. Ein Privileg für den Betrachter, wenn ich an Landschaften mit den 400 Tage Perma-Sonne(*) im Jahr denke.

    Vielleicht hängt dem Fotografieren eher der Nimbus nahe es solo zu tun, anstatt mit Freunden. Denke ich jetzt mal ins Blaue.

    Eine benutzte Kamera aufzutragen – gute Idee.

    Dass die Studiosi auch noch im 21.Jahrhundert den Rausch suchen müssen?!
    Gut, mir ist die erwartungsfrohe Benebelung des eigenen Verstandes seit jeher ein quantitatives Rätsel geblieben.
    Machetierte Studenten, die den botanischen Garten unsicher machen, auf der Suche nach el mescale…ein Bild für Götter!

    Mein Lieblingsfoto ist übrigens das Zweite.

    bonte

    (*)gemeinhin der Fetisch der Otto-Norma-Urlauber

    1. Aloha…

      ich dachte auch immer, dass Fotografieren etwas.. autistisch ist. Aber es geht zu zweit ganz gut. Man steht ja nicht ständig nebeneinander und ftografiert exakt die selben Motive. Mein bester Freund hat sich bspw. viel näher an die Schildkröte rangetraut und sie von unten ftografiert – da sieht man richtig, wie böse die geschaut hat.

      Alte Kameras machten gute Fotos als sie au den Markt gebracht wurden, warum sollten die jetzt keine mehr machen? Ich brauchte auch noch nie 22 Megapixel und habe noch nicht vermisst, dass meine Kamera kein GPS, Wifi oder Funk hat.

      Was mich auch etwas irritiert hat: Im chinesischen Teil des Gartens waren keine Kois mehr in den Teichen. Vielleicht ist denen ein ähnliches Schiksal widerfahren wie den Kakteen, als die Fischstäbchen im Penny 10 Cent teurer wurden… als Student muss man sehen, wo man bleibt. Bist du eigentlich Akademiker?

      Grüße von der Arbeiterfront

      1. …Madame Testudo was seemingly not amused: „MÄNNER…!!!“
        Wobei die Jungs & Mädels auch mit Schmackes zubeißen können.

        „Le dernier cri“ bleibt das Phantom, dem Konsum-Groupies gernst an der Ferse hängen, weil das Neueste-auf-dem-Markt gerade angeboten wird. Zeremonienmeister Steve Jobs hat dies mit den Ei-Ei-Produkten ja bereits ad absurdo geführt.
        Eine Kamera soll gute Fotos machen können – das reicht als Qualifikation vollends, stimmt! Sie muß dafür nicht via WiFi&GPS direct mit dem MTB-Vorzimmer verbunden sein.

        Nope. Ich gehe solidem Handwerk nach – Gärtnern.

        bonté

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Top