Begrünendes, scheibenförmiges, haarloses – die letzten 7 Tage

Mal wieder ein Wochenrückblick. Die vergangenen 7 Tage boten nämlich ein wenig, was erzählenswert ist.

Abenteuer Balkonbegrünung

Das Abenteuer Balkonbegrünung erlebte seinen ersten, herben Rückschlag. Bereits vor einigen Wochen hatte ich hängende Blumentöpfe bei Ikea erstanden, die darauf warteten, aufgehangen zu werden. Vor einigen Tagen war mein Vater da, um genau das zu tun. Er bohrte also ein Loch in die Decke oberhalb meines Balkons. Und dann hörte ich nur „Ouh.. scheiße!“ – unter dem Putz befindet sich direkt die Dämmung. 20cm dicke Styroporplatten, an denen man unmöglich etwas aufhängen kann. Das war wohl nichts mit Blumenampeln.

Es gab Geschenke!

RoM, den einige hier sicher vom regen Kommentieren kennen, hat mir DVDs und ein Buch zukommen lassen. Es gab „Sucker Punch“, „Oculus“ und den Krimi „Heringsmord“. Vielen lieben Dank!

Haariges

Ich habe das erste Mal Heißwachs ausprobiert, um meine Beine zu entpelzen. Man stellt das kleine Fläschchen in heißes Wasser, bis das Wachs weich geworden ist. Dann streicht man es auf das Bein, pappt einen Streifen Vlies drauf und reißt den ab. So die Theorie. In der Praxis ist es eine riesige Sauerei, das Wachs lässt sich nicht ordentlich verstreichen und am Ende klebt alles. Wirklich alles. Nach dem ersten Bein brach ich das Experiment ab und kehrte zu den gewohnten Kaltwachsstreien zurück… die aber leider auch nicht billiger werden. Es wird Zeit für einen Epilierer.

Auf die Augen

Zuerst waren Zombie- und dann Katastrophenfilmtage. Erstere wurden zelebriert mit [Rec] und Diary of the dead. Das bedeutete zweimal Wackelkamera während der Zombieapokalypse, wobei der zweite Film deutlich besser ankam, da er interessanter und weniger wackelig war – wenn auch etwas unfreiwillig komisch und dilettantisch gefilmt.

Darauf folgte ein großer Hunger auf Katastrophen. In einer Liste tat ich Take Shelter – Ein Sturm zieht auf auf, der recht gute Bewertungen aufwies. Er entpuppte sich als dichtes Psychodrama über einen Familienvater mit Wahnvorstellungen. Durchaus spannend und sehenswert aber leider nicht sonderlich katastrophal.

Das übernahm dann Solar Attack – Der Himmel brennt. Darinnen wird die Sonne sauer und will die Erde kaputt machen. Zum Glück gibt’s Atomwaffen, die lösen ja so manches Problem… Schwachsinnig aber für meine Zwecke ausreichend.

Serienmäßig gab’s weiterhin Dexter. Die Serie wird zunehmen dämlich und zu einer Beziehungs-Soap. Allerdings bin ich schon bei der vorletzten Folge, das ziehe ich jetzt auch noch durch. Und danach gibt’s dann hoffentlich anständige Serienkiller. Ich denke da an „Hannibal“, Vorschläge sind aber sehr willkommen.

 

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Ja, sowas in der Art hat mein Vater auch gesagt… ich bin mal gespannt, was er da so aus dem Hut zaubert.

  1. Ich habe mal etwas über „Kleben statt Bohren“ gelesen. Leider kann ich sehr viel mehr darüber nicht sagen, da ich mich damit selbst noch nicht wirklich befasst habe. Hoffe du findest eine Lösung damit der Balkon wachsen und gedeihen kann

    Solltest du zum Thema epilieren bahnbrechende Erkenntnisse erlangen, bin ich interessiert.

    Liebe Grüße

    • Das war, glaube ich, der Slogan einer Werbung für Tesa-Power-Strips. Die sind gut, um Bilder an der Wand zu befestigen. Eine Blume mit Erde und Wasser wiegt aber leider auch mal so um 15 – 20kg… da wird’s leider nichts nutzen.

      Beim Epilieren kann ich wohl nur denVergleich zum Wachsen (mit Kaltwachsstreifen) ziehen… zumindest an den Beinen. Rasiert habe ich mir die seit Jahren schon nicht mehr, ist mir zu umständlich. Die Haare wachsen tatsächlich nach einiger Zeit dünner und weniger nach. Weh tut das Wachsen mir nicht besonders. Ziept halt kurz, aber durchaus aushaltbar. Die Haare wachsen dann nach etwa 4 Wochen nach… Ich möchte nur auf’s Epilieren umsteigen, weil so ’ne Packung Kaltwachsstreifen halt auch 8€ kostet und mir das auf Dauer zu teuer wird- da rechnet sich ein Epilierer für 50€ schon.

  2. Moshi moshi, Mara.
    Hoffe die causa „Blumenampeln“ wart inzwischen, in pucto Tiefenbohrung, erfolgreich; daß sogar Balkondecken isoliert werden, ist irgendwo amüsant…

    You’re welcome!

    Körperhaare (bis auf die jetzt auf der Rübe) sind eigentlich für den Menschen ein eher lästiges Evolutionsrelikt. Gut vergleichbar mit dem Blinddarm. Einzig, daß man/frau mit Haaren fast täglich seine Aufwendungen hat.

    Mit der Wackelitis bei der Kameraarbeit kann nicht wirklich jeder Regisseur sinnvoll etwas anfangen. Ähnlich wie bei Cut-Diarrhoe oder 3D offenbaren sich dem Betrachter schnell die Schwachpunkte der jeweiligen, sinnfrei verwendeten Filmtechnik.*
    Stimmt, ‚Take Shelter‘ ist mehr das Kammerspiel im Genre. Wobei mich der zeitgenössische Katastrophenfilm – speziell der mit apokalyptisch, patriotischem Odem – eher auf Distanz hält. Die Klassiker aus den Siebzigern wirken dem gegenüber eigentlich wie Stilleben.
    ‚Solar Attack‘ gehört vermutlich zu der Rubrik von Filmen, die Roger Corman einst befeuert hat – schnell, billig, rotzig. Immerhin nützlich für alle im Business, die ihre Miete so aufbringen. Auch nicht schlecht.
    Tip?
    Killer in Serie?!
    Erwähnte ich Dir gegenüber schon die Neuinterpretation von Stevensons Klassiker „Jekyll“!? Kein viktorianisches Ausweiden wie bei den Hughes-Brüdern (‚From Hell), aber anmerkenswert (!) spannungsgeladen inszeniert. Die Prämisse nicht zu vergessen!

    Genehmes Füßesonnen auf dem Balkon.

    bonté

    * 3D-TV wurde letztens erst unauffällig verscharrt

    • Huhu,

      da mein Vater nicht so oft in der Gegend ist, haben die Blumenampeln ihre zweite Chance noch nicht bekommen. Man darf also weiter hoffen.

      Eben. Und darum werden sie demnächst rigoros entfernt… wobei Enthaarungscreme wohl eigentlich die sicherste Variante ist. Epilieren, wachsen und rasieren fügt der Huat winzige Risse zu und darüber können Krankheiten übertragen werden. Insbesondere HPV ist so ein Kandidat, der über rasierte Huat übertragen wird – was beim Haarentfernungskult meiner Generation auch die massive Durchseuchung von fast 90% erklärt…

      Wenn ich Katastrophenfilme schaue, dann möchte ich etwas, bei dem der Ausgang (alles wird gut) klar ist. Ich möchte nebenbei auch mal 10 Minuten lang den Seeadlern (siehe neuester Blogpost) zuschauen können oder etwas lesen, und anschließend dennoch verstehen, worum es geht. Und außerdem finde ich Pyroplasmawolken, radioaktiven Fallout, Seuchen die mit blutigem Durchfall einhergehen, Riesenwellen und attackierende Meteoriten geil. Genau das suche ich, wenn ich einen Katastrophenfilm sehen möchte. Logik, Kameraführung, geistreiche Dialoge, Effekte- alles zweitrangig. Ich hatte selbst bei „Als der Mond auf die Erde fiel“ Spaß. Ich brauche ab und an ’nen Katastrophenporno- indem die Natur die Menschheit fickt.
      Daher: kein Tipp für „Solar Attack“, es sei denn, dir steht der Sinn nach genau sowas.

      „Jekyll“ war hervoragend, hast du mir bereits vooor… ich weiß nicht. Einiger Zeit empfohlen.

      Katatrophale Grüße,
      Mara

      • …“radioaktive Pyroplasmawolke mit blutigem Durchfall“ – na wenn das keine Katastrophe wird!

        Durch Hautrisse hindurch; der Virus ist ausgesprochen hinterhältig. Wusste ich jetzt auch noch nicht. Aber lass mich raten: Enthaarungscremes gehen auch ins Geld?!
        Die alten Römer machten das noch mit Olivenöl & einer Schabklinge…

        Wie gesagt, Körperbehaarung ist sinnfrei. ;P

        bonte

        • Naja, muss ja nicht alles gleichzeitig sein. Andererseits: wer es gewohnt ist, zum Klo zu rennen, ist gut in Form und tut sich beim Wegrennen nicht so schwer.

          Enthaarungscreme habe ich persönlich noch nicht ausprobiert. Mir wurde mal eine für etwa 7€ die Tube empfohlen. Ich schätze mal, dass das für eine Körperenthaarung reicht. Allerdings war das eine für „empfindliche Haut“ aka für den Intimbereich. Da gibts sicher auch günstigere, die man dfür Beine, Achseln und wasnoch so entpelzt werden will, verwenden.

          Haarige Grüße!

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