Der obligatorische Jahresrückblick.

Jahresrückblick in Kurzfassung. Keine Lust und Zeit für längeres.

Geschehen

German Wings vs. Berg, Berg gewinnt, 150 verlieren • Humor wird jetzt mit dem Tod bestraft (Charlie Hebdo) • VW bescheißt bei den Abgaswerten • Domian geht, aber erst nächstes Jahr • Raab wird früher fertig • 130 sterben in Paris • Irland erlaubt die Homoehe • Die USA auch • Sterbehilfevereine werden in den Deutschland verboten • Überraschte Politiker: auf einmal reicht’s nicht mehr, zuzugucken, wie die Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen, plötzlich sind die hier! • Star Wars-Hype und ein neuer Bond • Oscar für Birdmann – naja • Helmut Schmidt und Sir Christopher Lee sterben •

Gesehen

Auf großer Leinwand: Ich war 14x im Kino, also 6x weniger als im letzten Jahr. Mir selbst erscheint es auch recht wenig, aber es gab einfach keine guten Gründe, häufiger ein Kino aufzusuchen. Mein Lieblingsfilm war Codename U.N.C.L.E.,  eine richtige Enttäuschung war nicht dabei, wobei Wild Card und Terminator: Genisys schon ziemlich mies waren. Am meisten positiv überrascht hat mich der Marsianer.

Serienmäßig: Ich habe The Walking Dead weitergeschaut, das Zeug macht süchtig. Die 5. Staffel fand ich auch wieder recht gut. Die Serie punktet eben durch ihre Qualität, insbesondere die Kostüme. Außerdem habe ich die sechsteilige Miniserie Jekyll gesehen und für gut befunden. Und seit ein paar Wochen schaue ich Supernatural, auch, wenn ich nicht weiß, warum und wenig herausragendes daran finden kann. Ein richtiger Serienfan werde ich wohl nicht mehr werden, zumal ich beschlossen habe, nur noch welche zu schauen, die fertig gedreht sind, um nicht wie bei The Walking Dead immer wieder auf die Fortsetzung zu warten.

Gehört

War ich dieses Jahr eigentlich bei einem Konzert? Nein, ich glaube nicht. Über’s Bochum Total bin ich aber einmal rüber gegangen… in letzter Zeit höre ich aber wieder etwas häufiger Radio. Vieles von dem Gedudel kann ich nicht ab. Wenn ich nochmal „Hello“ von Adele höre, krieg ich zuviel. Wirklich toll finde ich hingegen die Band AnnenMayKantereit, vor allem die Stimme des Sängers ist großartig – die Texte sind mir etwas zu simpel. Außerdem hat Grönemeyer ein neues Album veröffentlicht, das mir gefällt und VNV Nation sind jetzt mit Orchester unterwegs – klingt auch gut. Mein Lied des Jahres ist Morgen von Grönemeyer und Fields of gold von Sting, das ich erstaunlich oft gehört habe.

Gespielt

Vor allem Left 4 Dead 2. Außerdem für gut befunden: Among the Sleep und The Stanley Parable. Ende des Jahres habe ich mir noch Rollercoaster Tycoon gekauft. Nostalgie ftw!

Gekauft

Auto. Ein Berg neuer Klamotten. Bildschirm. Bett. Notebook. Tassimo Vivy.

abGebildet

Mein Jahr in Bildern. Nicht nur die von hier sondern auch die, die ich verschickt habe. Natürlich nur eine Auswahl.

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10 Kommentare

  1. Yum tuv, Mara
    Wieder ein Jahr in Aktenschränken entsorgt…
    Eigentlich hätte man/frau bis zu jenem Datum glauben können, daß den Fluggesellschaften wichtig bleibt, in welcher gesundheitlichen Verfaßung ihre Piloten sind. Scheint beim Preiskampf nach unten aber irelevant zu werden. Vielleicht erwarten die Schnäppchenflieger demnächst Verzichtserklärungen vor dem Einchecken.
    Humor & Sex sind den Pol Pots jeder Epoche der reinste Graus. Schließlich lugt da Insubordination & Freiheit des Denkens durch. Ein no go für Leute mit Regulierungswahn im Endstadium.
    Nachdem klerikal unter der Soutane gehaltener Kindesmissbrauch in Pfarreien wie „Erziehungsheimen“ offiziell eingestanden werden mußte, konnte sich die Glaubwürdigkeit der irischen Kirche – als „Fels in der Brandung der Unmoral“ – nicht mehr über Ramsch-Niveau halten. Von daher ist die Beglaubigung der Homo-Ehe zwangsläufig gewesen.

    So besehen sind die englischen Miniserien – wie eben „Jekyll“ – eigentlich genau auf dieser Deiner Wellenlänge. Konzentriert, knackig, wesentlich.

    Musikalisch sehr erfreut hat mich im entfleuchten Jahr das bisherige Ceuvre der Band The Duke Spirit. Drei Alben und nicht e i n mittelmäßiger Song!

    Zur Zeit arbeite ich mich in „Rome-Total War: Attila“ ein. Nach gut zehn Jahren Abstinenz von aktuellen Strategiespielen. Für das kriselige Midlife bin ich aber weiters schon zu alt.

    Die Fotos…
    Dein Blick aus dem Büroalltag ist aber ausgesprochen ländlichen Naturells. Sehr mögbar – dies zumal sich hier Katz & Has einen guten Tag wünschen.
    Anvermutlich hat der offenbarte Blaufleck nix mit dem Basis-Set von Mr. Grey zu tun. Meine Theorie für das beworbene Türschild wäre mehr ein „Done no harm!“
    Das Pillenfrühstück erinnert mich sehr an die Fünfziger-Utopien vom perfekten Essen. Ein Tropfen Wasser & egg,ham & beans ploppt auf dem Teller auf!
    Hoffe die Cabrio-Vor-Bräune fiel damals nicht zu schmerzvoll aus.

    bonté

    1. Aloha und frohes Neues!

      Ich habe vor ein paar Monaten einen Artikel gelesen. gon einer Pilotin, die an Depressionen erkrankte und das ihrem Arbeitgeber mitteilte. Jetzt steht sie da mit einem sechsstelligen Schuldenbetrag (für die Pilotenausbildung) und keinem Job mehr. Die Quintessenz war für sie: sie würd’s nicht nochmal sagen. Kann ich verstehen. Wenn die Fluggesellschaften also SO reagieren und jemanden, der an einer weit verbreiteten, unverschuldeten Krankheit leidet, dann im Regen stehen lassen, dürfen sie sich auch nicht wundern, wenn die Angestellten lieber die Fresse halten und hoffen, dass es von allein wieder weggeht, statt ’nen Arzt aufzusuchen.

      Wäre Kindesmissbrauch ein Grund, die Homoehe zu erlauben, müsste es da ja viel weniger Proteste gegen geben. Klar, Irland hatte da einiges an Skandalen – aber letztendlich haben sie ja die Bevölkerung entscheiden lassen, zähneknirchend, vermute ich. In den USA ist es vermutlich der verzweifelte Versuch, auch endlich Anschluss an die zivilisierte Welt zu erhalten – trotz Waffenwahn und Längenmaßen, die auf Körperteilen beruhen. Wenn sie dieses Jahr Donald Trump wählen, ist das aber eh alles wieder hinfällig, dann kann man einer Mehrheit dieser Nation nur jeglichen Verstand absprechen.

      Mir wurde von einem Freund „Black Books“ empfohlen, sagt dir das was?

      Strategie-Spiele waren mir immer zu langwierig. Ich glaube, bei Anno sind meine Bewohner selten über das Stadium eines Hütten bauenden Ureinwohners hinausgekommen. Ich habe mich immer gefragt, ob die Bilder auf den Verpackungen der Spiele, in denen großartige Städte erbaut worden waren, tatsächlich aus einem Spiel entnommen, oder nur leere Versprechen waren. Meins sah auf jeden Fall NIE so aus.

      Ländlich ist es, ja. Im Sommer ist das auch richtig schön. Im Winter – nicht in diesem, natürlich – lernt man dann die Worte „Diese Straße wird nicht vorrangig vom Winterdienst geräumt“ zu hassen.
      Ich bin mir nicht sicher, WIE man das Fifty-Shades-Of-Grey-Fesselset nutzen müsste, um Hämatome davon zu tragen, aber ich bin sicher, es gibt eine Anleitung darüber, was zu vermeiden ist, damit niemand verklagt wird.
      Der Cabrio-Vor-Bräune wurde mit Sonnenmilch mit LSF 60 zu Leibe gerückt… oder so ähnlich.

      Grüße,
      Mara

      1. …auch ne seltsame Strategie besagter Fluglinie. Immerhin hat die Geld & Zeit in eine Spezialistin investiert. Sollte man/frau eigentlich meinen, daß mit solcher Qualifikation behutsamer umgegangen wird. Also entweder wird nix getan (150 Tote!), um der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Oder es wird, unter allen Möglichkeiten, die falsche ausgewählt (eine ruinierte Biografie!). Inkompetenz scheint ein Karrieregrundsatz zu sein.

        Beim antiquierten Wahlrecht der Staaten könnte das Toupet auch mit einer Minderheit der Stimmen gewinnen…

        Den Infos nach wäre „Black Books“ eine Melange aus ‚Clerks‘ & ‚High Fidelity‘, mit dem Personal aus ‚Ein Seltsames Paar‘.
        Fällt mir noch die anmerkenswerte SF-Serie „Black Mirror“ ein…

        Der wichtigste Warnhinweis bei den Handschellen wird wohl der sein, den Schlüssel in Reichweite zu behalten.

        Star Wars habe ich inzwischen gesehen und Du kannst mich begeistert sehen. Gelungen in weit über vielen Aspekten. Nicht zu vergessen: Die dramatische Präsenz von Rey und Fin. Daisy Ripleys Präsenz/Spiel ist wow!

        bonté

        1. Huhu,

          soweit ich weiß, muss die Pilotenausbildung privat finanziert werden (man bekommt allerdings günstige Kredite), d.h. die Fluggesellschaft investiert erstmal kein Geld. Man wird sich dort halt denken, dass viele psychische Krankheiten nur schwer oder gar nicht heilbar sind und es deswegen besser ist, „so jemanden“ gleich zu kündigen als jahrelang als Klotz am Bein mitzuschleppen. Da sind in den Köpfen der Menschen eben auch noch viele Vorurteile… „man weiß ja nie, was passiert, wenn der Psycho seine Pillen mal nicht nimmt“ etc. – und da geht’s dann einerseits darum, sich den potentiellen Kunden gegenüber als die sich (um deren Wohl) sorgende Airline zu präsentieren, andererseits aber auch einfach um Geld.

          Wo wir schon bei Serien mit dem Wort „Black“ im Namen sind: How about Orphan Black?

          Die üblichen Plüschhandschellen aus dem Sexshop haben einen kleinen Hebel an der Seite, der sie entriegelt – Schlüssel werden also nicht benötigt – Realismus offensichtlich auch nicht.

          Hier wird ggf. auch noch ein Beitrag zu Star Wars folgen. Ich möchte nochmal so richtig vom Leder ziehen.

          Möge die Macht mit dir sein!

          1. …Firmen sollten so eigentlich nicht mit Menschen umgehen, denke ich.

            „Orphan Black“ hat bei mir ordentlich eingeschlagen – allein & bereits der darstellerischen Aspekte der performance von Tatiana Maslany wegen!!!

            Eine weitere ‚Awakens‘-Betrachtung Deinerseits würde ich gernst goutieren; der Sequel hat einige, filigran eingearbeitete Strukturen des Erzählens in sich.
            So, wie sich Poe, Finn & Ray in ihren erzählerischen Vorgängern spiegeln…
            Ich habe weiter ein paar Stunden angenehm damit verbracht, die Reaktionen von Fans auf die Teaser & Trailer zu beobachten – sehr anmerkenswert.
            Han & Chewie lösen frenetischen Jubel aus, drei Generationen vor einem Bildschirm sind gebannt, nicht wenige brechen gar in Freudentränen aus. Sehr mögbar.

            bonté

              1. Nach Supernatural werde ich dann wohl mal Orphan Black in Augenschein nehmen…

                Da spiegeln sich nicht nur die Figuren in ihren Vorgängern, fürchte ich. Eigentlich ist es Krieg der Sterne dann ja doch SEHR ähnlich. Das ist auch einer meiner Kritikpunkte… ich werde wohl nochmal darüber schreiben.

                Grüße,
                Mara

  2. Heute erst habe ich vom Song Hello erfahren, allerdings durch Leo Moracchiolli.
    Walking Dead verstehe ich nicht, dafür fand ich Supernatural als 20-Jährige richtig klasse. Aber nur bis zur 5 Staffel – da ist die Story eben zuende. Effekte und Theatralik ist allerdings manchmal durchaus fragwürdig. Wobei ich die Winchester-Beziehung immer etwas überzeugender fand, als die Scofield-Burrows-Beziehung aus Prison Break.

    Gute Besserung für den Hund – der meiner Mutter hat ihren Schlaganfall nicht überlebt

    (Krass wie groß der Hase sit Oo)

    1. Oh, schade, ich dachte, ich hätte noch ein paar vernünftige Staffeln vor mir. Bei den beiden denke ich immer nur „Redet doch mal miteinander, verdammt!“. Aber dass sie es nicht tun, ist vielleicht auch realistischer… Die Effekte sind irgendwie.. ja, wie die einer Serie halt. Man sieht eben, dass da nicht 3,4 illionen Dollar pro Folge ausgegeben werden, wie bei The Walking Dead. Und Supernatural muss eben auch in der freien Wildbahn spielen – das müssen andere Serien (wie Dr. House bspw.) nicht, da reicht es, ein Studio zu mieten. Es bleibt mehr Geld für Effekte…

      Der Hund musste mittlerweile leider doch eingeschläfert werden…

      Hasen sind erstaunlich groß, ja. sind halt keine Kaninchen. An Hasen trauen sich die Katzen auch nicht ran, da wissen sie wohl schon, dass sie keine Chance hätten.

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