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Viecher-Fotos

Die Fotos der Affen habe ich euch ja schon gezeigt, hier nun die restlichen der Tiere aus dem Zoo Gelsenkirchen. Sehr schön finde ich, dass der Zoo einen Feierabend-Tarif wochentags ab 16.00 Uhr anbietet – man bezahlt dann nur ’nen Zehner statt 21,50 €. Im Sommer hat man auch noch ganze 2,5 Stunden Zeit, bevor der Zoo schließt. Das reicht für mindestens 2 der Themenwelten, wenn man gut zu Fuß ist und nicht überall 10 Minuten stehen bleibt, um Fotos zu machen, schafft man bestimmt auch alle drei.

Halb Fächer, halb Taube → Fächertaube.

Ein Flughund beim Rumhängen. Eine Mutter rief verzückt „Kevin, guck mal, Flugsaurier!“

Der Zoo ist in die Welten Asien, Afrika und Alaska aufgeteilt, durch die man jeweils auf einem Rundweg hindurchgeht. Das ist einerseits sehr schön, da man nicht kreuz und quer zwischen den Gehegen rumläuft und vielleicht gar nicht alles sieht; andererseits ist man fast die ganze Zeit mit den gleichen Leuten auf einer Höhe… und während ein Zoo nicht nur biologisch ein breites Spektrum bietet, tut er das auch soziologisch. So erlebte ich die Asien-Durchquerung erst in Gegenwart eines brüllenden Kleinkindes, das ich schließlich abzuhängen schaffte – nur um anschließend auf den Familienausflug zu treffen: zwei kleine Kinder, Mama und Papa, Oma und Opa und die Uroma. Und letztere war wohl bereits dement. Sie verkündete nämlich ständig, wie gut es die Tiere hier in freier Wildbahn hätten, viel besser als im Zoo. Leider habe ich das Zusammentreffen mit dem Tiger verpasst, das muss ja ein Heidenspaß für die alte Dame gewesen sein…

Zwergmanguste guckt nach rechts…

…nach unten…

…und nach links. Nur nicht in die Kamera.

Ein wenig Bunt in all dem Grau bietet dieser possierliche Vogel

Das Erdmännchen sitzt jetzt hier.

Weiß jemand, was das ist? Eine Antilopen- oder Gnuart. Begegnet ist es mir in Afrika, aber ich habe leider kein Schild gesehen.

  Überall sind Seen und Teiche angelegt, die man z. T. auch mit solchen Booten, die auf einer Schiene fahren, erkunden kann. Im Wasser leben Koikarpfen. Dort, wo man nahe am Ufer entlanggeht, fühlt man sich schnell ein wenig beobachtet. Denn wenn man nach unten schaut, sieht man das:

Hast du Brot?

Ich habe das Gefühl, dass manche Besucher die evtl. füttern könnten…

Die Alaska-Welt habe ich nicht mehr gesehen, da es bereits spät wurde und Durchsagen die Besucher aufforderten, zu verschwinden aber vorher noch ein Souvenir zu kaufen. Mich interessierte aber ohnehin vor allem Asien, da ich diese Welt noch nicht kannte. Zum Fotografieren eignet sich der Zoo übrigens hervorragend: es gibt fast keine Gitter sondern nur niedrige Zäune und Gräben oder man schaut aus erhöhter Position auf die Tiere hinab.

 

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Von Affen und Menschen

Ich hatte gedacht, sie sind wie wir, nur netter.
Jane Goodall


Bis weit in die sechziger Jahre hinein galten Schimpansen als eine Art Rousseauscher edler Wilder: Sie bewegten sich selbstständig und unabhängig in zufällig entstandenen Gruppen durch den Wald.
Frans de Waal – Der Affe und der Sushi-Meister

Dann kam ein vierjähriger Krieg. Eine Gruppe von Schimpansen, die bis dahin friedlich zusammengelebt hatte, teilte sich, und die beiden neuen Gemeinschaften kämpften ums Territorium. Wann immer die Männchen ein Tier der anderen Horde erwischten, brachten sie es um.
Jane Goodall


Wenn Schimpansen Gewehre und Messer hätten und wüssten, wie man mit ihnen umgeht – sie würden sie benutzen wie der Mensch.
Jane Goodall

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