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Und Träume sind sehr bequem, solange wir nicht gezwungen sind, sie in die Tat umzusetzen. So gehen wir keine Risiken ein, vermeiden Frustration, schwierige Momente, und wenn wir alt sind können wir immer den anderen die Schuld in die Schuhe schieben – vorzugsweise unseren Eltern, unseren Ehemännern oder unseren Kindern – dafür, dass wir unsere Träume nicht wahrgemacht haben.
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(Paulo Coelho – 11 Minuten)

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Die erste Sache an die ich mich erinnern kann ist, wie ich von meiner Mutter an Silvester ne Wunderkerze bekommen hab. Der Himmel war voll mit Raketen und Feuerwerkskörpern die explodiert sind und sprühten. Und es war laut. Aber ich hatte keine Angst, sondern hab meine Wunderkerze in den dunklen Himmel gehalten und wie wahnsinnig geschüttelt. Ich hab sie so doll geschüttelt, so wahnsinnig doll wie ich irgendwie konnte, oder noch doller, bis ich nicht mehr konnte. Und immer weiter besinnungslos und immer doller. Und ich war klein und die Wunderkerze auch. Aber ich war beim Grössten und Unglaublichsten dabei, was ich je gesehn hatte. Das Tollste und Grösste was es gab und ich war dabei. Ohne das ich es wusste, dass ich irgendwas wusste. Ich glaub ich hab in meinem ganzen Leben nie wieder etwas so gemacht. So doll und kompromisslos und total. Ich glaub ich hab auch nie wieder in meinem Leben irgendwas erlebt, was so gross war und so gigantisch.

(absolute Giganten)

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