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The Visualiser

Ihr habt einen Penis oder jemanden bei euch, der einen Penis hat? Wenn letzteres der Fall ist, nehmt euch jetzt unauffällig ein Lineal und die Handschellen – die meisten Penisbesitzer reagieren nur mäßig erfreut, wenn man überprüfen möchte, ob „das“ wirklich 20cm sind. Was wir brauchen sind Länge und Umfang des besten Stücks. Habt ihr nur ein Lineal, einen Zollstock (im Beamtendeutsch übrigens ein „Gliedermessstab“ – wie passend) oder einen Messchieber zur Hand, müsst ihr den Umfang selbst ausrechnen. Messt einfach den Durchmesser, ignoriert die Beschwerden, Verhandlungs- oder Bestechungsversuche eures Opfers und nehmt das Ergebnis mit Pi (~ 3,14159) mal. Nun habt ihr zwei Werte und die könnt ihr im Visualiser eintragen:

http://www.thevisualiser.net

Anschließend habt ihr die Möglichkeit das Aussehen des Penis noch ein wenig verändern, damit es der Realität näher kommt. Und nun kommt der lustige Part! Jetzt könnt ihr nämlich den Penis mit verschiedenen Gegenständen und sogar Pornodarstellern vergleichen. Ich hoffe, ich wecke jetzt bei niemandem Begehrlichkeiten, die der zum Lebensabschnittsgefährten erkorene nicht befriedigen kann, aber ein derart nützliches und sinnvolles Tool möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß damit.

 

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Einmal freimachen bitte…

…und was neues anziehen. Ich habe dem Blog ein neues Kostümchen verpasst. Es nennt sich „Namba“ und kommt wieder von Elmastudio. Ich finde es weniger überladen als mein altes und nach ein paar Umbauten hier und da gefällt es mir recht gut.

Leider hat es ein Weilchen gedauert, mein Blog hat sich etwas geziert, daher ist es hier auch so still geworden. ich denke, dass sich das nun wieder ändern wird.

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Google Chromecast

Seit zwei Wochen bin ich Besitzerin eines Google Chromecast. Den interessierten Fragen einiger Freunde nach zu urteilen, ist gar nicht so wirklich bekannt, was das eigentlich ist, obwohl die Werbung bestimmt schon jeder gesehen hat. Also bitte, hier ein kleiner nicht-gesponsorter Erfahrungsbericht.

Was ist Google Chromecast?

Unsere Lieblingssuchmaschine hat einen Stick rausgebracht, der einen schnöden Fernseher in einen Smart-TV verwandelt. Sprich: Man kann damit Inhalte von Google Chrome auf den HDMI-Anschluss-bestückten Fernseher streamen. Die unverbindliche Preisempfehlung von Google höchstpersönlich liegt bei 35€, an diese halten sich amazon sowie der Geiz- und Blöd-Markt auch vorbildlichst – wer mehr ausgeben möchte, kann dies bei eBay tun. Einen Vertrag oder ähnliches gibt es übrigens nicht, man steckt das Teil in den Fernseher und los geht der Spaß.

Was bringt Chromecast mit?

Der Stick selbst kommt in einer hübschen, quadratischen Pappschachtel daher. Im Lieferumfang inbegriffen sind: der Stick, ein Netzkabel (kann entweder in eine Steckdose oder an den USB-anschluss des Fernsehers angeschlossen werden) sowie ein ca. 10 cm langes Verlängerungsstück für den HDMI-Anschluss – für mehr Spielraum oder einen besseren W-Lan-Empfang. 10 cm mehr machen da wohl einiges aus… (mir fällt spontan noch was ein, wo 10 cm mehr einiges ausmachen. Kommt ihr NIE drauf!)

Das bringt Chromecast alles mit: Netzkabel, 10 cm-Verlängerung und natürlich den Stick selbst.

Das bringt Chromecast alles mit: Netzkabel, 10 cm-Verlängerung und natürlich den Stick selbst.

 

Ist die Installation so einfach, wie Google verspricht?

Jep. Ist für Doofe. Steck das Ding in den Fernseher, lad die Chromecast-Software (und Google Chrome, falls du noch firefox nutzt) runter und ab geht die Post. Chromecast installiert sich quasi von selbst und verbindet sich auch automatisch mit dem W-Lan. Anschließend muss man nur noch den richtigen HDMI-Anschluss auswählen und mit einem Klick wird der Chrome-Browser auf den Fernseher gestreamt.

Kann man alles (im Vollbild) streamen?

Ja, an sich schon. Vorrangig wird natürlich die Google-Tochter YouTube unterstützt. Ein Problem ergibt sich, wenn man das Notebook, von dem gestreamt wird, gleichzeitig nutzen möchte um zum Beispiel zu surfen. Es ist zwar möglich, via [Tab] + [Alt] aus dem Vollbild heraus das Fenster zu wechseln, jedoch machen das nicht alle Seiten mit: die ARD-Mediathek schaltet dennoch automatisch in ein kleineres Fenster um. Grundsätzlich ist aber das Streamen über die einschlägigen Websites, die Filme anbieten möglich. Natürlich würde ich sowas nie tun!

Mein Senf:

Ich besitze keinen Smart-TV und weder mein PC noch mein Notebook verfügen über HDMI-Anschlüsse. Bislang habe ich Filme aus dem Internet mittels einer externen Grafikkarte auf den Fernseher übertragen. Ein deutlicher Nachteil dabei: die Qualität der Darstellung leidet und der Ton kommt aus einer anderen Richtung als das Bild. Letzteres klingt erstmal undramatisch, fällt aber ähnlich stark auf, wie verzögerter Ton. Dieses Problem wird durch Chromecast natürlich behoben, da fortan Bild und Ton an den Fernseher übertragen werden. Allerdings könnt ihr HD vergessen, wenn ihr einen älteren Router habt – damit ruckelfrei gestreamt werden kann, müsst ihr die Auflösung auf 480p verringern. Mich persönlich stört das nicht so sehr, HD-Fetischisten werden jedoch u. U. enttäuscht sein.

Ich bin mit dem Chromecast ganz zufrieden, wenn man von den genannten Nachteilen absieht. Außerdem wurde ich gezwungen, Chrome zu installieren, was mir grundsätzlich erstmal missfiel, aber was bleib mir schon anderes übrig?

Vorteile

  • einfache Installation
  • vergleichsweise günstig
  • funktioniert
Nachteile

  • HD nur bei neuerem Router ruckelfrei
  • benötigt Google Chrome
  • Kann nicht alles im Vollbild streamen

Habt ihr einen Chromecast oder vor, euch einen anzuschaffen?

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