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Guardians of the Galaxy Vol. 2

Ich wurde ins Kino geschleppt: zwei Freunde hatten beschlossen, den o. g. Film sehen zu wollen und, als ich meine Verweigerung kundtat, dass sie meine Karte bezahlen und mich mitnehmen. Na gut.

Davor

den ersten Teil habe ich gesehen und fand ihn schrecklich albern und kindisch. Darum wollte ich nicht rein, ist einfach nichts für mich.

  • Dabei
  • Chris Pratt – Jurassic World, Passengers
  • Zoe Saldana – Star Trek: Beyond, Live by night
  • Dave Bautista – 007: Spectre
  • Kurt Russel – Vanilla Sky, The Snake
  • …sowie diverse andere, die im Original ihre Stimme hergaben (Vin Diesel, Bradley Cooper) oder einfach vorkommen, weil sie berühmt sind (Sylvester Stallone)

Darum geht’s

Es gibt Familienprobleme: Gamoras (Saldana) Schwester taucht auf und trachtet den Guardians und insbesondere Gamora nach dem Leben. Peter Quills (Pratt) Vater erscheint ebenfalls und hat ganz spezielle Pläne. Und außerdem hat Rocket, der Waschbär, einige Energiezellen geklaut, die der vorige Besitzer gern wieder hätte.

Danach

2/10

Die Musik ist gut.

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Ghost in the Shell

Bevor ich über die Ostereiertage zu Verwandten fuhr und mir als kleines Souvenir eine ordentliche Erkältung mitbrachte, ging ich nochmal ins Kino. In Ghost in the Shell.

Davor

Ein düstere Comicverfilmung, die die Frage stellt, ob wir noch ein Mensch sind, wenn unser Körper eine Maschine ist… allerdings habe ich den Comic nicht gelesen und auch die Serie nicht gesehen.

Dabei

  • Scarlett Johansson – die ich im Moment gefühlt in jedem zweiten Film sehe, zum Beispiel in Avengers oder Lucy.
  • Pilou Asbæk, der mir noch nie aufgefallen ist, obwohl er ebenfalls in Lucy dabei war und bei dem Ben Hur-Remake, das letztes Jahr erschien

  • Juliet Binoche, die an der Seite von Johnny Depp bspw. in Chocolat mitspielte und dafür eine Oscarnominierung einheimste
  • Michael Pitt, der nichts mit Brad zu tun hat und u. A. bei 7 Psychos mitgespielt hat

Darum geht’s

Major Mira Killian (Johansson) ist zu einem großen Teil eine Maschine, lediglich ihr Gehirn ist menschlich. Hanka Robotics, der Konzern, der ihren Körper hergestellt und transplantiert hat, besorgt ihr einen Job in einer Einheit zur Abwehr von Cyberterrorismus. Ausgerechnet bei einer Konferenz von Hanka Robotics kommt es zu einem Anschlag. Killian zu ermitteln und stößt dabei auf ein Geheimnis, das auch sie betrifft…

Danach

Bewertung: 5/10

Der ganze Film ist irgendwie… nichtssagend. Irgendwie mittelmäßig unterhaltsam, aber nichts, was man unbedingt sehen müsste. Musik? Humor? Fehlanzeige. Lediglich die visuellen Effekte sind schön anzusehen – allerdings auch nichts neues.

Ansatzweise ist der Tiefgang der Story vorhanden, stellt sich Killian auf Grund fehlender Erinnerungen die Frage, wer sie früher war und heute ist. Hat ein wenig etwas von einem Coming of Age-Film, ist aber nicht per se schlecht. Liebhaber der Mangas finden wohl zahlreiche bekannte Szenen, zumindest hatte ich oft den Eindruck, dass die Bilder den Vorlagen nachempfunden wurden.

Insgesamt war der Film ok. Ist wohl eher was für eingefleischte Fans der Reihe.

Worum geht’s?

 

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Kong: Skull Island

Der vergangene Sonntag lässt sich am Besten mit einem Wort beschreiben: „Meh“. Eigentlich war der Plan, nochmal den botanischen Garten aufzusuchen und über die blühende Flora herzufallen. Dort ist man allerdings noch auf Winterzeit eingestellt und macht um 16 Uhr die Schotten dicht – eine denkbar ungünstige Zeit für’s Fotografieren, da ist man auf die abendliche Sonnneneinstrahlung angewiesen. Außerdem machte dem besten Freund und mir die Zeitumstellung zu schaffen, so beschlossen wir, das schöne Wetter in einem leeren Kinosaal zu genießen…

Davor

Im Moment gibt’s einige interessante Filme. Den neuen Wolverine habe ich noch nicht gesehen und der Trailer zu Life sah auch nicht schlecht aus. Außerdem wäre da noch A Cure for Wellness, auf den ich recht gespannt bin. Uns stand der Sinn aber nach Abenteuer und so fiel die Wahl auf Kong: Skull Island.

Dabei

  • Tom Hiddleston – kennt man als Loki aus den Marvel-Filmen
  • Samuel L. Jackson – Star Wars, Kingsman
  • John Goodman – The Big Lebowski, 10 Cloverfiel Lane u. v. a.
  • Brie Larson – kennt man aus der Käsetheke… äh, natürlich aus Raum  – dafür gab’s den Oscar
  • John C. Reilly – Guardians of the galaxy, The hours

Darum geht’s

Eine Militärtruppe unter Leitung des Regierungsangestellten Bill Randa (John Goodman) bricht auf, um die berüchtigte Insel „Skull Island“ zu erforschen, die stets von einem gewaltigen Sturm umgeben ist und bereits unzählige Schiffe spurlos verschwinden ließ. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft begegnen sie „Kong“, einem riesigen Affen, der auf der Insel lebt. Binnen Minuten zerstört er die gesamte Helikopter-Flotte und zwingt die überlebenden Männer sowie Fotografin Weaver (Brie Larson), zu Fuß weiterzugehen. Um die Insel verlassen zu können, müssen sie diese jedoch komplett überqueren…

Danach

Bewertung: 9/10

Ui, was hatte ich Spaß! Ich mag Abenteuerfilme ja sehr, schon als Kind war „Indy“ mein Held. Aber auch die Tomb Raider-Filme zogen mich damals ins Kino und selbst zu Jurassic Park sag ich nicht „nein“.

Kong kommt erstaunlich schnell zur Sache, ist spannend und lohnt sich in 3D – das vermisse ich mittlerweile bei vielen Filmen, die 3D-Technik wird nahezu inflationär angewandt. Hier ist sie aber passend eingesetzt und beschert dem Zuschauer großartige Bilder. Im gleichen Atemzug sind auch die CGI-Elemente zu loben. Es ist echt krass, was da inzwischen möglich ist, wie echt die Figuren aussehen.

Gut gefallen haben mir auch die beiden Hauptdarsteller: Tom Hiddleston ist man eher als Bösewicht gewohnt, Samuel L. Jackson als Held – doch diese Klischees werden vertauscht und die beiden machen eine gute Figur. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, und einen extra Punkt gibt’s für die großartige Musik: CCR, Black Sabbath und Jefferson Airplane gehörten in den 70ern natürlich dazu.

Einzig die Altersfreigabe von 12 Jahren finde ich etwas merkwürdig. Gewalt mag zwar wenig gezeigt werden doch es gibt jede Menge brennende Menschen, Schockszenen und auch der Einsatz von Napalm ist vielleicht ein bisschen zuviel des Guten. Oder werde ich etwa spießig?

 

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