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Happy Metal – All we need is love!

Es ist schwer, ein echter Black Metaller zu sein, wenn man Vater wird oder die Freundin endlich ein eigenes Restaurant eröffnet hat. Das müssen auch die vier Mitglieder der (recht erfolglosen) Metalband Dead MaKabés erfahren. Einzig Sänger Alex (Julien Doré, ein französischer Musiker), der bei seiner Oma lebt und in seiner Freizeit dem Teufel huldigt, glaubt nach wie vor fest an den Erfolg und organisiert einen Auftritt bei einem großen Metal-Festival. Da seine Freunde es nicht übers Herz bringen, ihm zu sagen, dass sie die Band an den Nagel hängen wollen, machen sich die vier in einem altersschwachen Kleinbus auf den Weg durch Frankreich. Jedoch stranden sie nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit einem Barbesitzer in einem kleinen Dorf, in dem gerade das Erdbeer-Festival vor der Tür steht…

Happy Metal ist einer der lustigsten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Passend zum Thema Black Metal ist der Humor so richtig schön schwarz und böse. Der gemeine Goth oder Metaller wird hier vermutlich mit einer gehörigen Portion Selbstironie am meisten Spaß haben, aber auch die lichten Teile der Gesellschaft dürfen sich an einer witzigen Irrfahrt durch Frankreich erfreuen.

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Happy Metal – All we need is love!

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  1. Sali, Mara.
    Wenn das reale Leben sich in der eigen gezimmerten Welt sich breit macht, dann sind Oha!-Efekte anzunehmen. Und wenn Welten unvorbreitet aufeinander treffen, sind Witz, Ironie oder Sarkasmus perfekte Katalysatoren.
    Offensichtlich, Madame hat gelacht!

    Mir persönlich kommt dabei Kaurismäkis ‚Leningrad Cowboys Go America‘ in den Sinn…

    Feel happy!

    bonte

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    • Hi,

      ja wir hatten sehr, sehr viel Spaß beim Schauen. Und das Zusammenprallen von Welten können die Franzosen ganz hervorragend darstellen – zum Beispiel in „Willkommen bei den Sch’tis“ oder „Viva la france“.

      Schwarze Grüße!

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