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Die Unfassbaren 2

Ganz spontan ging’s Donnerstagabend um 23 Uhr in ein wunderbar leeres Kino.

Was habe ich erwartet?

Der erste Teil der Unfassbaren hat mich sehr, sehr psoitiv überrascht. Der war ein wirklich guter Thriller über ein paar Magier, die eine Versicherung blechen lassen – klug gemacht, spannend und vor allem: unterhaltsam. Den Schauspielern ist der zweite Teil treu geblieben:

  • Jesse Eisenberg (Zombieland, The social network)
  • Woody Harrelson (Die Tribute von Panem, Zombieland)
  • Morgan Freeman (Londen has fallen, Transcendence)
  • Michael Caine (Inception, The Dark Knight)
  • Mark Ruffalo (Avengers 2, Zodiac)

Neu dazugekommen sind „Harry Potter“-Star Daniel Radcliff und Lizzy Capln (Cloverfield, 127 Hours).

Worum geht’s?

Die vier Magier, die Reiter genannt, bereiten mit Hilfe des FBI-Agents Rhodes (Ruffalo) eine neue Show vor, in deren Verlauf sie die Methoden des Konzerns „Octa“ aufdecken wollen. Dieses Vorhaben geht aber gehörig schief: nicht nur, dass Rgodes Identität aufgedeckt wird, die Reiter werden auch noch entführt und finden sich in China wieder. Sie ahnen nicht, dass jemand aus der Vergangenheit einen Rachefeldzug gegen sie plant…

Bewertung

5/10

Die Unfassbaren 2 ist auf jeden Fall nettes Popcorn-Kino, kommt jedoch nicht mal annähernd an den ersten Teil heran. Hier wäre die Redewndung „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ wirklich treffend. Man hätte dem Konzept des ersten Teils (talentierte Magier machen coole Shows, bereichern das Publikum und führen die Poliezi an der Nase herum) treu bleiben sollen – denn genau das macht Filmreihen wie „Oceans“ so beliebt.

Schade, dass das hier nicht geschehen ist. So reicht es eben nur für 5 Punkte und die gibts für einen einigermaßen unterhaltsamen Film mit guten Schauspielern. Schade, schade – der erste Film hatte soviel Potential, dass ich gern Fan der Reihe geworden wäre.

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Die Unfassbaren 2

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  1. Salut, Mara,
    Madame war also quasi in einer Privatvorstellung…;-)
    Oder waren gar die Magier da & haben den Kinosaal entzaubert!?

    Ist ein Film auch nur erfolgreich angelaufen(*), stehen bereits zig Interessenvertreter auf den Matten, um eine Fortsetzung des Erfolgs zu propagieren. Ganz egal ob nun eine Fortführung Sinn macht (‚Ben Hur 2‘)oder auch nur eine Idee existiert. Was Wunder, daß solcher Nachschub eher ungegart an der Kinokasse ankommt.
    Dabei meine ich noch nicht einmal Fortsetzungen, die „künstlerisch“ enttäuschen (wie die Erben von ‚Pitch Black‘).

    Apropos.
    Sollte ich mir etwas von ‚Blade Runner 2‘ erwarten können!?
    Immerhin hat Ridley Scott mit ‚Prometheus‘ bereits seinem Meisterwerk ‚Alien‘ einen unausgegorenen Quark vorangestellt.

    bonté

    (*)hier können die Pressestellen der Verleihfirmen ja sehr kreativ sein: „Das zweitbeste Einspielergebnis für einen Film, der auf weniger als 3 Leinwänden zu sehen war“.

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    • Huhu,

      es kommt ein Blad Runner 2? Man hat nichts davon mitbekommen… Prometheus fand ich allerdings gar nicht schlecht. Hatte halt nicht viel mit Alien zu tun, musste er aber auch nicht unbeedingt. Die Story reicht doch für einen alleinstehenden Film aus.

      Ja, es wurden leider schon einige Fortsetzungen vermurkst… seltsamerweise passiert das vor allem, wenn man sich nicht mehr an das gewohnte Konzept hält – siehe Indiana Jones 4 – Aliens, srsly?

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      • …in fast einem Jahr will der Blade Runner-Sequel über Leinwände flimmern; und es bleibt zu hoffen, daß er mir inhaltlich mehr zu sagen hat, als jetzt ‚Prometheus‘.
        Für mich wirkt Scotts Film wie ein überlanger Prolog, der dann auch noch erst mit dem Ende endet. Man/frau hätte besser gleich mit dem zweiten Teil (der Trilogie) angefangen.
        Ansonsten rumpelt es allerdings in der Gerüchtekammer, daß aus einer anderen Ecke heraus Ideen für einen direkten Prequel zu ‚Alien‘ lanciert werden.
        Gut – noch ungelegte Alien-Eier…

        bonté

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        • ja, ich las bereits nach. Prequels, Sequels und allen anderen -quels sind ja im Moment total modern. Ganz zu schweigen von den Remakes. Ich kann damit nicht viel anfangen und freue mich über einigermaßen neue Ideen. Derzeit sagt mir der Trailer zu The Accountant sehr zu, ich hoffe, der Film hält, was die Vorschau verspricht.

          Zuletzt sah ich den neuen Teil von The Purge. Der zweite war sogar recht gut – der dritte leider nicht mehr.

          Wie sollte so ein alien-Prequel aussehen? „Alien – the early years“? „Alien High School“? Eigentlich ist die Handlung doch in sich abgeschlossen, wenn ich mich nicht irre… klar, zwischen Prometheus und Alien fehlt ein Stück aber was soll da schon passieren, außer, dass das erste alien alienzeug macht, eine Familie gründet und viele kleine Facehugger zeugt?

          Alienfreie Grüße

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          • …folgt man/frau dem Gerüchtestreu, so soll ‚Alien-Prequel‘ die Story beleuchten, an deren Ende das Schiff des anderen Aliens (der „Jockey“ genannt) auf LV-426 aufschlägt. Wobei Vertreter von Weyland-Yutani auch mit von der Partie sein sollen.
            Nun ja, Ridley Scott(*) gibt an Ideen für zwei weitere Post-PrometheusFilme – bis hin zu ‚Alien‘ – zu haben.
            2017 also ‚Alien: Covenant‘.

            Die Bezeichnung „Prequel“ hat in der Tat – mit den entsprechenden SW-Episoden – den Hauch von verbrannter Erde. Wobei ich mir von ‚Rogue One‘ erheblich mehr Qualitäten erwarten kann.
            Während Hollywood mit seinen Remakes der letzten Zeit ordentlich gegen Wände gefahren ist. ‚Ghostbusters‘ oder ‚Ben Hur’…

            Bis jetzt auf ‚Rogue One‘ bringt mich noch kein weiterer, angekündigter Film in Kinolaune. Irgendwie.

            bonté
            (*)hatte mit ‚Kingdom Of Heaven‘ (nicht der Kino-Schnitt!) seinen letzten überzeugenden Film

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            • Mir werden es gerade generell zuviele Fortsetzungen, Prequels (warum gibts eigentlich nicht ds Wort Vortsetzungen für Filme die VOR dem eigentlich ersten spielen?), zweite Teile, Remakers usw.

              „Königreich der Himmel“ habe ich gar nicht bewusst in Erinnerung. Historische Filme sind aber auch nicht mein Metier. Das flimmert mal so im Hintergrund aber spannend finde ich es selten.

              „Rogue One“… na mal schauen. Ist auch sehr viel Star Wars so mit einem Film pro Jahr. Und kein Ende in Sicht. Ich möchte icht mit 45 nach 17 weiteren SW-Filmen im Kino sitzen und denken „wie schön war das, als man damals noch alle Figuren inkl. Schauspieler kannte!“.

              Ist „Ben Hur“ schon im Kino (gewesen)? Ich hab nur eine Vorschau gesehen- und interessant finde ich es nicht. s. o. – historische Filme.

              Möge die Macht mit dir sein!

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              • …yep, der Sohn von Judah Ben Hur ist bereits erfolgreich in den hiesigen Kinos abgeschmiert.

                Deutsch hat die Tendenz Dinge in eher stelziger Weise zu umschreiben, während Englisch seinen Nimbus pflegt knackig auf den Punkt zu kommen; weswegen ich meine SMS in eben Englisch schreibe.
                „Vorsetzung“ ließe sich wohl leicht mit „Fortsetzung“ verwechseln…

                Geschichte war mein Fach in Schulzeiten.

                Ein Star Wars im Jahr ist doch ein guter Ausgleich für den Marvel & DC-Ausstoß. Denke ich.
                Der dritte Trailer übrigens:

                https://www.youtube.com/watch?v=c1J8ZA8_plw

                bonte

                Antworten

                • Ja, Marvel erscheint ja auch am fließenden Band- ABER: mir wird das alles zuviel und zu schnell. Das ist Filme konsumieren wie Fast Food! Schnell der nächste und den davor vergessen, die Kinokarte, so es sie noch gibt, wegschmeißen und bloß nicht weiter drüber nachdenken. Das passte für mich nie zu Star Wars. Das sind doch Märchen, die brauchen Zeit! Ich habe mich immer gefragt, wie es damals nach „Das Imperium schlägt zurück“ war, als die Geschichte so spannend war und man 3 Jahre warten musste, bis es weiter ging…

                  Möge die Macht mit dir sein!

                  Antworten

                  • …wie es damals so war!?
                    Wir warteten ausdauernd geduldig…& wurden mit ‚Return Of The Jedi‘ abgespeist! War früher auch nicht alles besser geraten.
                    Und auf ‚Rogue One‘ kann ich mich seit Anfang des Jahres ausdauernd freuen.

                    bonté

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                    • Immerhin 12 Monate Freude statt drei Jahre. Ich mag Return of the Jedi aber recht gern – ich wäre für die Warterei also belohnt worden. Und, wenn ich so drüber nachdenke, ich kenne das ja auch – Episode 1 – 3 erschienen ja auch im Abstand von drei Jahren. Wobei man da immerhin wusste, was passiert.

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