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Suicide Squad

Endlich hatte ich Zeit und Mitkommer für Suicide Squad gefunden und so ging es heute Abend erst Döner essen und anschließend in ein kleines Kino in Gelsenkirchen, das früher ein Theater war. Seine Vergangenheit sieht man dem Gebäude noch deutlich an und im Foyer steht sogar ein alter Filmprojektor. Außerdem ist das Popcorn billig und die Sitze (mit Zurücklehn-Funktion) sind ein Traum. Hach!

Achtung, dieser Artikel ist nicht 100%ig spoilerfrei!

Was habe ich erwartet?

Bereits, als Jared Leto (Fight Club, Lord of War) als „der neue Joker“ angekündigt worden war und der erste Trailer veröffentlicht wurde, war ich scharf auf den Film. Prozentual fand ich die DC-Filme, insbesondere die Batman-Trilogie Nolans, besser als Marvel – vor allem, da diese ja geradezu inflationär häufig herauskommen.

Worum geht’s?

Um die amerikanische Regierung zu schützen, wird ein Team von inhaftierten Kriminellen mit speziellen Fähigkeiten zusammen gestellt. Darunter befinden sich:

  • Deadshot (Will Smith – Men in black, After Earth), ein Auftragskiller der niemals daneben schießt
  • Harley Quinn (Margot Robbie – The Wolf of Wall Street), erst Psychiaterin dann Geliebte des Jokers und ziemlich irre
  • Diablo (Jay Hernández – u.a. Joyride), kann seine Hände zu Flammenwerfern umfunktionieren
  • Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje – Thor 2, Killer Elite) – Halb Mensch, halb Krokodil
  • Captain Boomerang (Jai Courtney – I, Frankenstein, Stirb Langsam – ein guter Tag zum Sterben), wirft mit Messern um sich

Diesem „Selbstmordkommando“ wird die Aufgabe übertragen, sich um die Hexe Enchantrees zu kümmern, die vor hat, die Menschheit mit Hilfe einer Maschine auszulöschen. Doch der Joker mischt auch noch mit, der sähe seine Geliebte nämlich lieber an seiner Seite…

Bewertung

8/10

Suicide Squad ist laut, bunt, schrill – und beschnitten wie ein orthodoxer Rabbi. Wenn man die zahlreichen Trailer mit dem Film vergleicht, kann man nur hoffen, dass eine ungeschnittene Version auf DVD erscheint. Dann sind dem Joker, auf den alle gewartet haben, vielleicht auch mehr als knapp 15 Minuten Screentime vergönnt…

Ansonsten hatte ich Spaß, Langeweile kommt nun wirklich nicht auf. Und die Musik verdient einen deutlichen Pluspunkt – endlich mal wieder ein wirklich guter Soundtrack. Wenn die ersten Takte von „Seven Nation Army“ laufen, wippt man automatisch mit.

Einen weiteren Punkt Abzug gab’s allerdings für Will Smith. Der spielt nämlich irgendwie.. nur Will Smith. Ein Abziehbildchen von Filmen wie I, Robot und Men in black. Immerhin stiefelt nicht auch noch sein Sohn durchs Bild (sondern twittert Blödsinn)…

Für einen spaßigen Abend taugt der Film allemal. Es ist auch davon auszugehen, dass mit Harley Quinn ein Charakter ins Rampenlicht rückt, der sowohl Männern (aus offensichtlichen Gründen) als auch Frauen gefällt – zumindest sehe ich in letzter Zeit eine erstaunliche Menge von auf die Backe gekritzelten Herzchen und Rattenschwänzen.

 

Und noch ein Tipp zum Anhören: Im Psycho-Talk ging es neulich um die Macken der Superhelden

 

 

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