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Jason Bourne

Lust gehabt auf Kino. Ein neuer Bourne-Film, warum nicht?

Was hab ich erwartet?

Eigentlich nicht viel. Ich hatte die anderen Filme noch grob im Kopf, wobei mir der letzte mit Jeremy Renner ganz gut gefiel. Bei dem neuen spielt aber ein – ziemlich gealteter – Matt Damon erneut die Hauptrolle. Ich ging von einem actionreichen Thriller aus.

Worum geht’s?

Durch die Entwicklungen in den USA aber auch außerhalb haben die amerikanischen Geheimdienste schon bessere Zeiten gesehen. Gerade als sie ein neues Programm, dem Bourne-Programm nicht unähnlich, ins Leben rufen wollen, taucht Jason Bourne wieder auf und macht ihnen das Leben schwer.

Bewertung

5/10

Je längeer solche Reihen fortgesetzt werden, desto verworrener werden sie, glaube ich. Mittlerweile ist es ein Wirrspiel verschiedener Fraktionen, Gruppen und Dienste innerhalb derer es Doppel- und Dreifachagenten gibt und einzelne Personen andere Ziele verfolgen als sie offen kommunizieren. Ich würde gern mal wieder einen ganz klassischen Agentenfilm sehen, bei dem Gut und Böse klar getrennt und definiert sind.

Was mich auch nervt: seit einigen Jahren ist es modern geworden, bei Kampfszenen ein Close-Up des Gesichts zu zeigen statt den Kampf. Oder Hände. Oder Füße. Was kommt als nächstes? Makroaufnahmen von den Nasenlöchern? Schön choreographierte Kämpfe werden dadurch überflüssig und man spart sich die Stuntdoubles. Aber auch der Wow-Effekt geht verloren. Da möchte ich doch lieber wieder die Bullet-Time-Effekte von Matrix sehen. Damals war es geil, wenn’s langsam war, jetzt muss alles möglichst schnell und hektisch sein.

Genug gemeckert! Fans der Reihe können sich den Film ohne Bedenken ansehen, ebenso jene, die verworrene Thriller mögen. Mein Fall war’s nicht.

 

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