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Die Behandlung

Ich finde, man sollte Filme aus anderen Ländern als den USA viel mehr Beachtung schenken. Die Behandlung war für mich nämlich ein absoluter Zufallsfund, der mir eigentlich einen ruhigen Abend zum Kopf ausschalten bescheren sollte. Aber schon nach wenigen Minuten fesselte mich die Handlung derart, dass meine Pizza vor meiner Nase erkaltete.

Die Story basiert auf dem gleichnamigen Buch des Belgiers Mo Hayder und stellt den zweiten Teil einer Reihe von Büchern um den Kriminalinspektor Nick Catmeyer (im Film) bzw. Jack Caffrey (im Buch) dar. Dessen Bruder war als Kind entführt worden und nie wieder augetaucht. Jahre später ermittelt Catmeyer in einem Fall eines ermordeten Jungen, der ihn auf Grund seiner eigenen Vergangenheit immer mehr in seinen Bann zieht. Doch die Wahrheit ist schrecklicher, als er und seine Kollegen der Londoner Polizei ahnen und eine weiteres Opfer kämpft bereits um sein Überleben…

Spannende Thriller über Serientäter und menschliche Abgründe – das können nicht nur die Amerikaner gut. Der belgische Film fesselt an den Bildschirm und steht dabei 8mm oder Verblendung in nichts nach. Es ist immer wieder toll, derart positiv überrascht zu werden.

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