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Jurassic World

Nachdem San Andreas ja nicht so toll war, war ich am Wochenende direkt im nächsten Film. Diesmal sollten es Dinos sein, statt Erdbeben, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen.

Was habe ich erwartet?

Jurassic Park finde ich gar nicht schlecht. Der ist – zumindest beim ersten Mal schauen – durchaus spannend und gut. Leider fielen die darauffolgenden zwei Teile stark ab. Ich hoffte dennoch auf etwas, das an den ersten Film herankommt, seit dem letzten Griff ins Klo hatte man ja immerhin 14 Jahre Zeit zum Üben.

Worum geht’s?

22 Jahre nach dem kleinen Fiasko im Jurassic Park gibt’s eine neue Attraktion, die Besucherströme anzieht wie das Licht die Motten: Jurassic World, eine Insel in der Südsee, die zu einem Vergnügungspark mit Dinosaurieren umgebaut wurde. Ein schnöder T-Rex lockt leider keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor, weshalb Wissenschaftler anfangen, neue Besuchermagneten zu erschaffen. Das Motto dabei lautet: größer, gefährlicher, brutaler. So wurde ein, liebevoll „Indominus Rex“, genannter Dino erschaffen, der sich als erstaunlich intelligent erweist und – wer hätte es gedacht – alsbald sein Gehege verlässt, sich aufmacht, die Gegend zu erkunden und alles, was ihm begegnet, zu snacken.

Daran hindern wollen ihn, bzw. sie – es handelt sich wohl um ein Weibchen – neben ganzen Teams von Securitykräften auch Tierpfleger Owen Grady (Chris Pratt – kennt man als Starlord aus Guardins of the Galaxy) und Parkleiterin Claire (Bryce Dallas Howard – Terminator: die Erlösung, The Village). Diese sollte eigentlich ihre beiden Neffen Gray und Zach beaufsichtigen, die nach einem Ausflug mit einem der Fahrgeschäfte durch die Wildnis irren. Außerdem lauert da noch Vic Hoskins (Vincent D’Onofrio – Private Paula aus Full Metal Jacket), Teilhaber einer Rüstungsfirma und Vorgesetzter von Grady, auf seine Chance, ein Rudel Velociraptoren, das auf Grady geprägt ist, für militärische Zwecke einzusetzen…

Bewertung

8/10

Diesmal wurden meine Erwartungen übertroffen. Jurassic World kommt definitiv an den ersten Teil heran, wenn er ihn nicht noch übertrifft. Anders, als in vielen Hollywood-Streifen, entwickeln sich die Charakter weiter, sind sympathisch oder das genaue Gegenteil und es wird auf mehr gesetzt, als reine Action, die jedoch nach etwa der Hälfte des Films gar nicht mehr abbricht.

Ein bisschen Dinokitsch gibt’s dann doch noch mit T-Rex und Sonnenuntergang und natürlich auch eine angedeutete Liebesgeschichte. Etwas fehlerhaft ist das ein oder andere vermutlich auch, die Raptoren sind zumindest immer noch zu groß. Dafür kommen sie aber wenigstens ohne die dämlichen Federn aus dem dritten Teil daher…

Die 3D-Effekte sind ganz nett, mich beeindruckt das mittlerwiele nicht mehr, man gewöhnt sich ja irgendwann schon dran. Etwas nervig ist das ständige Ins-Bild-Halten irgendeiner Marke. Bald muss bei Filmen oben der Hinweis „Dauerwerbesendung“ eingeblendet werden. Achja, freigegeben ist Jurassic World ab 12, was mich gewundert hat. Dafür wandern nämlich doch recht viele Körperteile in Dinosauriermägen. Genau das macht aber so richtig Laune, ich hatte Spaß. daher: 8 Punkte.

 

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Jurassic World

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  1. Ich bin echt überrascht, überall so viele positive Stimmen zu dem Film zu hören, das hatte ich nicht erwartet Daher freu ich mich schon drauf, den Film endlich selber zu gucken. Jurassic Park ist einfach total Kindheitserinnerung!

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    • Ohja, für mich auch, aber eher eine etwas seltsame. Meine Tante hatte den Film für meinen Cousin und mich besorgt, wir waren etwa 5 und 7… sie hat ihn dann vorher angeschaut und uns dann gucken lassen. Bei den spannenden/gruseligen Szenen wurde dann der Film erst angehalten und sie hat erklärt, was da gleich passiert: „Das ist jetzt nichts schlimmes, da fällt nur gleich das Bein der Ziege auf das Auto…“ und dann wurde der Ton ganz leise gemacht und der Film weiterlaufen gelassen.

      Dennoch war’s für uns natürlich ziemlich gruselig, eine FSK 12 hat wohl schon einen Grund und Kinder sehen nicht so gern, wie andere Kinder beinahe von Raptoren gefressen werden. Wir empfanden das wohl eher als eien Reportage über die Gefahren, die unvorsichtigen Blagen so drohen, in der großen, weiten Welt.

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