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Ethik und Moral: Feststellung von Behinderungen während der Schwangerschaft

Ich muss mal wieder eine unpopuläre Meinung kundtun! Seit einiger Zeit ist es möglich, mittels eines Bluttests in der Schwangerschaft festzustellen, ob bei einem Fötus die Gefahr besteht, dass dieser mit Behinderungen zur Welt kommt. Bisher ging dies nur über eine, für das ungeborene Kind riskante, Fruchtwasseruntersuchung. Natürlich gingen einige Mitglieder das deutschen Ethikrats, dem ich ohnehin schon nicht besonders wohlgesonnen gegenüber stehe (man schaue sich nur mal die Mitglieder an… zum Großteil Theologen und andere Kirchenmenschen. Was haben die in einem unabhängigen Gremium verloren?), auf die Barrikaden. Godwin’s Law, das besagt, dass in einer Diskussion, mit zunehmender Dauer, die Wahrscheinlichkeit eines Nazi-Vergleichs sich dem Wert 1 annähert, bestätigte sich mal wieder. Gerade in Deutschland ja eine beliebte Praxis, um das Gegenüber mundtot zu machen: Worte wie Euthanasie und Rassenhygiene fielen und natürlich dürfe man behindertes Leben nicht abtreiben.

Ich sehe das anders. Das Leben des Behinderten ist eine Sache, das der Eltern darf aber keineswegs vernachlässigt werden. Die Frage ist weniger: „Sind entsprechende Untersuchungen ethisch-moralisch vertretbar?“ sondern eher „Ist werdenden Eltern überhaupt klar, was Leben mit einem (womöglich schwerstmehrfach)behinderten Menschen bedeutet?“. Meiner Meinung nach wird zu oft verherrlicht. Es gibt dieses typische Bild vom Vorziege-Down-Syndrom: lachende Kinder mit eben dieser Behinderung in der Werbung und dann grinst noch einer im Anzug mit seinem Bachelor-Zeugnis in der Hand in die Kamera. Das ist vielleicht der Idealfall aber keineswegs Normalität. Eher sieht so ein möglicher Lebenslauf so aus:

Du und deine beste Freundin seid schwanger. Eure Kinder werden etwa zur gleichen Zeit geboren, deines ist behindert, das von deiner Freundin nicht.
  • Erstes Jahr: alles super, ihr habt zwei niedliche Babys, macht Fotos, kauft kleine Strampler in froschgrün und feuerwehrautorot.
  • Drittes Jahr: Das Kind von deiner Freundin läuft rum, spricht und geht in den Kindergarten. Dein Kind kackt dir auf den Teppich.
  • Sechstes Jahr: Das Kind von deiner Freundin spielt Klavier, Fußball und geht in die Schule. Dein Kind kackt dir auf den Teppich. Es kann mittlerweile aber einige Worte sprechen, worauf du sehr stolz bist.
  • Zwölftes Jahr: Das Kind deiner Freundin lernt zwei Fremdsprachen. Dein Kind kackt dir auf den Teppich.
  • Zweiundzwanigstes Jahr: Das Kind deiner Freundin studiert BWL. Dein Kind kackt dir auf den Teppich. (In dem Fall würde ich mich fragen, was das kleinere Übel ist),
  • Fünfunddreißigstes Jahr: Das Kind deiner Freundin macht Karriere (trotz BWL-Studium). Dein Kind kackt auf den Teppich und ertränkt dich im Schwimmbad fast, weil es ein 1,90m großer, 120kg schwerer Mann mit dem Verstand eines 3jährigen ist.
  • Fünfzigstes Jahr: Das Kind deiner Freundin unterstützt sie bei den alltäglichen Dingen, die im Alter schwer geworden sind. Dein Kind ist immer noch von dir abhängig, obwohl du kaum für dich selbst sorgen kannst…

Schwarzmalerei? Vielleicht, aber derartige Fälle sind mir während meiner Ausbildung bei der Lebenshilfe, einem Verein für geistig behinderte Menschen, mehr als einmal begegnet. Mittlerweile ist es zum Glück so, dass es einfacher und selbstverständlicher wird, Hilfe anzunehmen und dem behinderten Familienmitglied das Leben in einem Wohnheim oder einer eigenen Wohnung mit entsprechender Unterstützung, zu ermöglichen. Früher war das anders und auch heute noch stehen Wohnheime regelmäßig fassungslosen und empörten Familien gegenüber, wenn sie darauf bestehen, dass der neu aufgenommene Bewohner in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet – dies ist in anderen Kulturkreisen nämlich keineswegs normal, in türkischen Familien ist es oft gängige Praxis, dass der behinderte Mensch etwas ganz besonderes ist, so behandelt wird und auf keinen Fall mit weltlichen Forderungen oder Erwartungen an ihn herangetreten wird (siehe auch: Behinderungsbilder in Russland und der Türkei von Ellen Karacayli).

Trotz der vielfältigen Hilfsangebote bleibt das Leben mit einem behinderten Kind schwierig. Nicht nur die verzögerte oder nicht existente Entwicklung bereitet Probleme, auch evtl. benötigte Umbaumaßnahmen an der Wohnung – Stichwort: Barrierefreiheit-, der zeitliche Mehraufwand entstehend durch die höhere Pflegebedürftigkeit des Kindes, die gesellschaftliche Ächtung (die gibt’s noch immer)… Auch darüber sollten werdende Eltern sich im Klaren sein. Hier kann der Test zumindest Gewissheit verschaffen und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema bewirken. Allein deshalb befürworte ich ihn bereits. Letztendlich bedeutet er keine generelle Ablehnung von (behindertem) Leben aber die Möglichkeit, Risiken abzuwägen und sich dafür oder dagegen zu entscheiden, ob man sich dem gewachsen fühlt. Das war vorher auch möglich, nur die dafür notwendige Untersuchung war riskanter. Werdenden Eltern nun sagen zu wollen „ihr dürft vorher wissen, ob euer Kind behindert zur Welt kommen wird, aber nur, wenn ihr dafür eine Fehlgeburt riskiert“ ist pure Zynik und m. E. ethisch und moralisch nicht vertretbar.

Allerdings sollten sich alle werdenden Eltern überlegen, was sie tun, wenn das Kind so gar nicht den eigenen Idealvorstellungen eines würdigen Stammhalters entspricht. Es müssen ja nicht mal Behinderungen sein, oft reicht es schon, wenn das Kind einen anderen Berufswunsch als den angedachten äußert oder gar, trotz intensiver Versuche der Erziehungsberechtigten, dies zu verhindern, eine eigene Meinung und Persönlichkeit entwickelt, um die Eltern in eine schwere Sinnkrise zu stürzen…

Dass ich die Legalität von Schwangerschaftsabbrüchen grundsätzlich befürworte, muss ich an dieser Stelle wohl nicht noch herausstellen, dennoch in einem Satz meine Meinung dazu: mein Körper, mein Leben, meine Entscheidung. Ich halte es aber aus Überzeugung für vernünftiger, sich vorher Gedanken darüber zu machen und einfach zu verhüten. Selbst, wenn’s doch gerade so schön ist und man eh schon fast dabei und die blöden Kondome mal wieder im Westflügel des Anwesens in der Sockenschublade liegen.

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Ethik und Moral: Feststellung von Behinderungen während der Schwangerschaft

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  1. bravo, bravissimo. so ist es. ich würde der klarheit in der argumentation halber noch einen schritt weitergehen: behindertes Leben ist nicht gleichwertig mit nicht-behindertem Leben. Wenn dem so wäre, würde jeder sich freiwillig die Beine amputieren lassen. Oder anders ausgedrückt: Keiner hätte ein Problem damit, eine Beziehung mit einem gestig behinderten Menschen zu führen, weil es ja im Grunde genommen ein trivialer Unterschied wie die Hautfarbe oder das Geschlecht usw. ist.
    Das ist natürlich nicht der Fall. Behinderte Menschen verdienen genau den gleichen Respekt und Anerkennung wie nicht-behinderte, und ebenfalls so gut wie mögliche Integrierung in unsere Gesellschaft und darüber hinaus können sie so manch „normalen“ Mensch Demut und Toleranz lehren.
    Der Begriff „Behinderung“ ist so weit, weit, weit weitreichend, dass man natürlich nicht Menschen mit Trisomie-21 (Down-Syndrom) mit Kindern, die unter Spina Bifida oder ähnlich entsetzlichen Behinderungen leiden, vergleichen kann. Letztere können überhaupt erst durch moderne Medizin am Leben erhalten werden können, geschweige denn Bewusstsein entwickeln oder wahrhaft kommunizieren… Wenn wir eine zuverlässige Diagnostik solcher schwerwiegenden Behinderungen in der Schwangerschaft durchführen können, ist es nicht nur ratsam, es ist nahezu moralisch verpflichtend. Nochmal: Behinderte Menschen haben genau die gleichen Rechte wie nicht-behinderte Menschen, sobald sie geboren sind.
    Schwerst mehrfach Behinderte, unter anderem mit gravierenden Hirnfehlern, lasse ich hiermal außen vor. Es ist ein äußerst sensibles und heikles Thema, ob man hier so etwas wie Euthanasie überhaupt in Erwägnung ziehen sollte, ist eine ellenlange, wichtige, anspruchsvolle Diskussion. Das hat mit dieser Angelegenheit nichts zu tun. Hier geht es nur darum, Eltern wissen zu lassen, was evtl. auf sie zukommt. Selbst die Trisomie-21 stellt, wie bereits erwähnt, enorme Herausforderungen dar für Eltern, Schule und das gesamte Umfeld. Daraus KANN ein blühendes Individuum entstehen, dass im gesamt-gesellschaftlichen Kontext bestehen und bereichern kann, die Realität sieht oft anders aus. Naive Eltern, die sich ein blondes, blauäuiges Kind mit IQ 110 und schönen Gesichtszügen wünschten und dann mit irgendeiner Form von Behinderung nach der Geburt konfrontiert sind, stehen vor großen Schwierigkeiten…
    Ich bin überhaupt nicht faschistoid, rassistisch oder sonst was, aber Faktum ist mal: dass wir behinderten Menschen überhaupt einen Platz in der Gemeinschaft bieten können, wozu eine zivilisierte Gesellschaft auch moralisch verpflichtet ist, hängt damit zusammen, dasss der Großteil von uns NICHT GRAVIEREND behindert ist. Und wenn Eltern vor der Geburt ihres Kindes legitim sich gegen ein behindertes Kind entscheiden können auf Basis einer potentiell zuverlässigen Diagnostik, ist das weitaus weniger traumatisch und moralisch kontroverser als ein bereits geborenes behindertes Kind, das ggf. nicht geliebt, vernachlässigt oder sonst wie nicht gewürdigt wird.
    Nicht-kritisches Denken und falsche politische Korrektheit hindern den Durchschnittsmenschen, der wohl zumindest bezüglich der Mentalität recht stark im deutschen Ethikrat vertreten zu sein scheint, oftmals daran vernünftige, bedachte Diskussionen zu führen.
    Ich will keine Behinderten vergasen, und solche undifferenzierten, naiven Vorwürfe des Faschismus und der Eugeneik muss man sich zwangsläufig gefallen lassen, sobald man einigermaßen nüchtern und rational solche Angelegenheiten diskutieren möchte, sondern unnötiges Leid vermeiden. Nicht mehr nicht weniger.

    In aller Eile nieder getippt, aber ich denke, ich habe mich verständlich gemacht.

    winke

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    • Hey,

      ironischer Weise gibt es einen Gendefekt, aus dem immer blonde, blauäugige, sehr hübsche Kinder hervorgehen, die geistig völlig in den Möhren sind und das dreißigste Lebensjahr nicht erreichen. Evtl. wäre das was für die Eltern, die sich ein nach „arischen Standards“ geformtes Kind wünschen.

      Die Themen Sterbehilfe/Euthanasie und den Vorwurf des Faschismus, der in solchen Diskussionen jedem unterbreitet wird, der nicht auf der Seite der Kirche steht, hätten hier leider den Rahmen gesprengt, obwohl ich mich auch darüber noch hätte auslassen können. Ansonsten stimme ich dir zu.

      Gruß!

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  2. „Letztendlich bedeutet er keine generelle Ablehnung von (behindertem) Leben aber die Möglichkeit, Risiken abzuwägen und sich dafür oder dagegen zu entscheiden, ob man sich dem gewachsen fühlt.“

    – Wo kann ich unterschreiben?

    Sehr guter Beitrag. Mehr kann/will ich jetzt gar nicht dazu sagen

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  3. Wäre es ist sogar noch sinnvoller, wenn Ärzte dieses Thema ansprechen müssten, sodass nur bei Ablehnung des Tests („Wir ziehen unser Kind auf, auch wenn es behindert sein würde“) auf einen Bluttest verzichtet würde?

    Unabhängig von der Gabe der Lebensschenkung sollten auch die Eltern einen gewissen Schutz bei einer Schwangerschaft haben und darauf vorbereitet sein, evtl. (soweit es ein Bluttest zulässt) ein behindertes Kind zu gebähren. Denn auch wenn ein eingeschränktes Leben immer noch ein Leben ist, so ist ganz bestimmt nicht jedes Leben auch lebenswert und ein Schwangerschaftsabbruch nicht immer „Mord“, sondern vielleicht auch Selbstschutz, des Kindes (was ja nicht mehr all zu viel davon hat ) und den Eltern gegenüber.

    Die werdenden Eltern sollten also noch während der Schwangerschaft eine derartige Auswahl haben. Denn ansonsten ist es mit Babies wie auch mit Politikern nicht so wie bei einem Telefon. Man kann sie nicht mehr aufhängen, wenn man sich verwählt hat.

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    • Aloha!

      Ärzte dieses Thema ansprechen zu lassen ist an sich keine schlechte Idee… ABER! Je nach Arbeitsumfeld dürfen die ja nicht mal die Pille danach verschreiben (Kliniken mit katholischem Hintergrund). Den Test „einfach mitmachen“ bei den üblichen Schwangerschaftsvorsorge-Untersuchungen ist auch nicht drin, der muss nämlich selbst bezahlt werden… die Kosten liegen wohl so bei 900,- bzw. 1200,- €, je nachdem, wie schnell man das Ergebnis benötigt. Abtreibungen werden auch nur in bestimmten Fällen (gesundheitliche Einschränkungen der Schwangeren) übernommen. Die Pille, so du sie nehmen möchtest, zahlst du auch selbst. Ich schätze aber mal, dass die meisten niedergelassenen Frauenärzte kräftig an solchen Tests mit verdienen und diese daher definitiv ansprechen werden…

      Eine Abtreibung ist m. E. nie Mord. Ist ja nur bis 12. Schwangershcaftswoche möglich und da ist so’n Embryo kaum mehr als Eigelb (bevor sich jetzt einer berufen fühlt, mir die Propaganda-Bilder von abgetriebenen Embryonen zukommen zu lassen, weil cih falsche Informationen verbreite, möchte ich hinzufügen: Eigelb mit Armen und Beinen – das Vorhandensein von Extremitäten macht für mich jedoch keinen Menschen aus.) Aber da scheiden sich ja die Geister. Muss jeder für sich selbst entscheiden bzw. im Idealfall die werdenden Eltern zusammen oder eben die Frau.

      Spätabtreibungen sind bei mit Sicherheit behinderten Kindern in Deutschland tatsächlich möglich. Ich weiß aber nicht, ob das für alle Behinderungen gilt oder nur für schwerwiegenende… letztendlich ahben die Eltern also strenggenommen die Auswahl, sofern sie selbst wissen, dass ein solcher Test existiert und sie das nötige Kleingeld haben.

      Gruß!

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  4. Bore da, Mara.
    Wenn Leute ihre Ethik wie eine Todschlagkeule ins Felde führen, dann ist Wald- & Flurschaden garantiert. Die Fraktion der Selbstgerechten kommt mir bei Radiodiskussionen doch öfters ans Ohr. Thema bleibt auswählbar – hauptsache ordentlich draufgehalten.
    Wobei die Apostel der „verbeamteten Nächstenliebe“ sich da besonders regen; wenn sie nicht gerade Luxusbadewannen Probe sitzen…

    Sich frei & ohne bedrängenden Zwang entscheiden zu können, bleibt eind grundsätzliches Menschenrecht. Und dies sollte auch respektiert werden. Ein Recht, mit dem einschlägige Machtklüngel seit Anfang der Menscheit so ihre argen Probleme haben.

    Sagt Dir die David E. Kelly-Serie „Picket Fences“ etwas?

    bonté

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    • Huhu!

      Solange Staat und Kirche in Deutschland auf Gedeih und Verderb zusammengehören, wird’s leider so bleiben. Selbst, wenn Lehrerinnen bald mit Nudelsieb auf dem Kopf den unterricht abhalten dürfen, um ihre Verbundenheit zum fliegenden Spaghettimonster auszudrücken.

      Für Picket Fences bin ich wohl deutlich zu jung… Nachholbar ist da aber auch nichts, da es die Serie nicht auf DVD gibt. Schade. Aber ich bin eh nciht so der Serienmensch.

      Gruß!

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      • …“folgt der fliegenden Nudel!“ – ich werf mich gerade vor Lachen weg!
        Obschon ich noch nie ein Problem mit religiöser Symbolik in Klassenzimmer hatte.
        Mit Mission & Eifer schon!

        Allerdings ist mir der scheinbar „eklatante“ Unterschied zwischen sichtbarem Männer- und Frauenhaar nicht erklärbar…
        Aber wer danach trachtet Schönheit verbergen zu wollen…

        „Picket Fences“ hat seiner Zeit einen Querschnitt durch allerlei gesellschaftliche Probleme inhaltlich aufgedröselt. All der Irrsinn menschlicher Vorstellungskonstrukte – en detail seziert.

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  5. Unterschreibe ich so!

    Und generell meine ich, sollten Klinik/Krankenhäuser keinen kirchlichen Träger haben.
    (Zb weiß ich von einer alten Mitschülerin, die eine Ausbildung zur Schwester (Irgendwie sowas halt) anstrebte und sich in einen katholischen Krankenhaus bewarb, dass die im Gespräch äußerten, dass die Angestellten die Philosophie der kath. Kirche leben müssen (Enthaltsamkeit, ect) und sie sagte auch zu mir, dass ich wahrscheinlich gar nicht zum Gespräch eingeladen worden wäre … … … weil ich „Protestant“ bin.)

    Halt: Staat und Kirche trennen! (Jetzt darf ich bestimmt nicht mehr nach Bayern einreisen,…)

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    • …guterweise ist Bayern zwischenzeitlich weit mehr als stockkonservative Gamsbarterei – auch wenn die politischen Erb-Prinzen gern ein anderes Heiligenbildchen propagieren wollen.
      Die verbale Passau-Sülze zu Aschermittwoch nimmt man eh nur noch mit Blutalkohol ernst.

      bonté

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        • …ohje – solange sich unser Oberprimaner seine Fahnen in die jeweils aktuelle Windrichtung rammt, dem wählenden Volk die Schüttel-Schorschs & Modelbau-Affären nicht in der Mehrheit zu bunt wird, geschweige denn die Opposition nicht endlich das Wahlkrampfen läßt…
          Wie sagen doch die Waliser wenn sie Wales Richtung England verlaßen?! „Laßt alle Hoffnung fahren!“

          bonté

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    • Ja, ich sehe es auch so, dass Kirche und Staat getrennt werden sollten. Hatte auch so einen Fall im Freundeskreis, wo ein Erzieher vom Kindergarten, in dem er arbeitete, schief angemacht wurde, weil das Spielen von Egoshootern in der Kirche wohl nicht soviel Ansehen genießt. Oder so ähnlich.

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