Artikel
4 Kommentare

Homefront

Am Samstagabend ging’s mit zwei Freunden zum Chinesen, das Buffett plündern und anschließend ins Kino. Ursprünglich standen „I, Frankenstein“ und „Homefront“ zur Auswahl. Ich überließ die Entscheidung einem der Freunde – er wählte „Homefront“. Wer meine Kritik zu „I, Frankenstein“ gelesen hat, wird verstehen, wie dankbar ich ihm bin.

Was habe ich erwartet?

Einen typischen Statham-Film. Das bedeutet: irgendwer ist böse. Jason Statham ist gut. Jason Statham ist Ex-Polizist, Ex-Miltär, Ex-Agent oder Ex-Verbrecher. Jason Statham beschützt irgendwas (sich selbst, jemand anderen, etwas anderes etc.). Die Bösen sind böse zu Jason Statham. Jason Statham tötet die Bösen. Keine Überraschungen. Keine plötzlichen Wendungen. Einfache Action.

Worum geht’s?

Phil Broker (Statham) ist ein ehemaliger DEA-Agent und seit kurzem verwitwet. Mit seiner 10-jährigen Tochter Maddy zieht er in eine Kleinstadt um dort neu anzufangen. Nach einer Auseinandersetzung mit einigen der Dorfbewohner wird der Drogenhändler Gator (James Franco) auf ihn aufmerksam. Bei einem Einbruch in Brokers Haus findet er alte Polizeiakten und erinnert sich an einen Fall, bei dem der Sohn eines Drogenbosses durch Broker gestellt und getötet wurde. Er beschließt, Broker und dessen Tochter auszuliefern um seinen eigenen Wirkungskreis zu vergrößern. Schon bald stürmen bewaffnete Männer das Haus, in dem Broker wohnt – dieser erweist sich jedoch als ausgesprochen wehrhaft.

Bewertung

6/10

Wenn man auf einer großen, deutschen Rezepte-Website nach „Pfannkuchen“ sucht, bekommt man ungefähr 1000 Rezepte. Sie alle bestehen aus Mehl, Milch und Eiern, der Rest wird je nach Bedarf abgewandelt. So ist es auch mit Statham-Filmen. Wenn man so richtig Bock auf Pfannkuchen hat, ist das super. Aber man kann halt nicht jeden Tag welche essen.

Soll heißen: Erwartung erfüllt! Keine Überraschungen, keine plötzlichen Wendungen, kein Tiefsinn. Simple, nicht mal besonders brutale, Action und Kampfszenen, ein paar Verfolgungsjagden und Schusswechsel. Das kennen wir schon. Aus „Safe – Todsicher“, „The Mechanic“, „Killer Elite“, „Parker“ oder „The Transporter I – III“. Ein paar seltsam eingestreute Szenen, bspw. 5 Sekunden auf ’nem Auto poppen, nach dem sich jeder fragte: „brauchte der Film das jetzt wirklich?“. Pfannkuchen eben.

Aber ich mag Pfannkuchen und ich mache mir nur welche, wenn ich auch Lust drauf habe. Und darum bekommt „Homefront“ 6 goldene Pfannkuchen von mir.

 

4 Kommentare

Homefront

4 Kommentare

  1. Haha wie gut. Ich fand die Auto-Popp Szene auch sehr irritierend. Passte leider so gar nicht. xD
    Aber Statham mal in einer Vaterrolle zu sehen war schon irgendwie niedlich. =)

    Antworten

    • Ich finde, diese etwas „weicheren“ Rollen passen aber ganz gut zu ihm. Gibt ja schon einige Filme, in denen er Kinder beschützt – nur slebst war er nie der Papa, soweit ich weiß. Ich find‘ den Typen aber eh sooo grundsympathisch!

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.