Artikel
0 Kommentare

Spaß am Poppen

Ich habe mein erstes „richtiges Bild“ bestellt. Damit meine ich einen Kunstdruck auf Keilrahmen, den ich an die Wand hängen kann, statt ihn, wie meine Poster, mit Tesafilm festzukleben. Vor etwa zwei Jahren hatte ich ihn auf meinem amazon-Wunschzettel hinzugefügt, da kostete er 60€ und war damit eher eine „Wenn ich mal Geld über hab“-Anschaffung. Vor ein paar Tagen klickte ich mich durch den Wunschzettel und siehe da! Das Ding kostete nur noch 20€ incl. Versand. Da habe ich nicht lange überlegt sondern es einfach bestellt. Zwei Tage später war es auch schon da und ich musste mir beim Anblick des Paketes eingestehen, dass meine Vorstellung von „100 x 70 cm“ nicht ganz der Realität entspricht. Verdammt, war das groß!

Da schwante mir auch schon, dass der angedachte Platz im Flur vielleicht nicht der geeignetste ist, da der Abstand des Betrachters zum Bild dort nur etwa 50cm beträgt, man es wegen der Größe dann aber gar nicht komplett anschauen kann. Dann halt ins Schlafzimmer, an die Wand, die 4,5 Rattenjahre lang der Zerstörung durch kleine Nagezähnchen und Pfötchen preisgegeben war. Zwar hatte ich sie nach dem Tod meines letztes Mitbewohners neu verputzt und gestrichen, doch man sah noch immer deutlich die Stellen, die mal angenagt waren. Leider musste ich nach dem Auspacken festellen, dass der Keilrahmen völlig verzogen war und das Bild so an einer Ecke etwa 5cm von der Wand abstehen würde. Im Internet fand ich nur den Tipp, es tagelang auf ein feuchtes Tuch zu legen und die Ecken zu beschweren, wodurch sich der Rahmen gerade ziehen würde. Naja, da hätte ich wohl der Besiedelung meiner Wohnung durch Schimmel freien Lauf gelassen. Also meinen Handwerker-Vater angerufen und ihn machen lassen: Das Bild steht unten auf zwei Haken. Oben wird die Ecke, die sind abstehen würde, durch einen weiteren Haken an die Wand gepresst. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Follow your dreams!

Das wirkliche Highlight kam mir aber schon beim Öffnen des Paketes entgegen. 2m² wundervolle Luftpolsterfolie. Nichts baut Stress so gut aber, wie kleine Luftbläschen zwischen den Fingern zu zerdrücken und dem leisen „Pop“ zu lauschen. Als am Samstag zwei Freunde kurz noch raufkamen, bevor wir uns auf den Weg zum Restaurant und Kino machten, poppten wir zu dritt. Jeder hatte eine Ecke der Folie für sich beansprucht. Für wahre Luftpolsterfolien-Fans gibt es bei getdigital.de einen Anzug aus diesem großartigen Material, allerdings leider mit großen Blasen – mir gefallen die kleinen besser. Mögt ihr Luftpolsterfolie auch so sehr? Was sind eure schönsten Erlebnisse mit Luftpolsterfolie?

0 Kommentare

Spaß am Poppen

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.