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Wolverine – Weg des Kriegers

gesehen am: 27.07.2013
Erwartung: Neuer bissig-witziger Mutantenfilm.
Bewertung: 4/10
Wolverine, dessen richtiger Name Logan lautet, ist ein Mutant aus der X-Men-Serie und der Liebling der Zuschauer. So bekam er mit X-Men Origins: Wolverine bereits 2009 einen eigenen Film verpasst, in dem sein bisheriger Werdegang gezeigt wurde, vom kleinen Jungen bis zum Mutant dessen Skelett mit Admantium überzogen wurde. Seine Mutation besteht darinnen, dass er ausfahrbare Krallen an den Händen hat, die aus Knochen bestehen und folglich, wie der Rest des Skellets ummantelt wurden, außerdem ist er unsterblich und seine Verletzungen heilen innerhalb kürzester Zeit. Die Rolle des sarkastisch-verbitterten Helden übernimmt seit dem ersten X-Men-Film Hugh Jackman, immerhin passt das ganz gut.

Weg des Kriegers führt uns als erstes ins Jahr 1945 nach Nagasaki – an den Tag, als die Amerikaner die Atombombe abwerfen. Wolverine rettet im letzten Moment den jungen japanischen Soldaten Yashida. Dieser ist in der Gegenwart ein alter, kranker aber unglaublich reicher Mann – ihm gehört der größte Konzern Japans, den er nach seinem Tod seiner hübschen Enkelin Mariko vermachen will. Allerdings hat er eigentlich nicht vor zu Sterben. Er schickt seine zweite – adoptierte – Enkelin Yukio los, um Wolverine zu ihm zu bringen und ihm Sterblichkeit anzubieten im Tausch gegen seine Unscherblichkeit. Wolverine ist nicht begeistert und lehnt das Angebot ab, obwohl er bereits einige Zeit von Träumen über seine tote Ex-Freundin heimgesucht wird und den Tod als Weg sieht, wieder mit ihr zusammen zu sein. Yashida stirbt in der darauffolgenden Nacht und Wolverine bekommt im Schlaf Besuch von dessen Ärztin – er hält dies anfangs für einen Traum, muss jedoch bald feststellen, dass seine Selbstheilungskräfte nachlassen. Zudem wird Mariko mittlerweile verfolgt und schließlich entführt…

Der bissige Humor fehlt leider völlig – er wurde durch vorhersehbare Sprüche und vor allem stumpfe Beleidigungen ersetzt. Schade, bisher war Wolverine recht sympathisch und hatte wirklich Charakter. Das wird hier nicht deutlich. Die Actionszenen sind ok, es gibt allerdings eher wenige – durchzogen ist der Film von langen Dialogen und Romantikszenen. Und, was völlig fehlt, sind Mutationen. Es gibt noch zwei andere, die eine ist ein eher unspektakuläres “In die Zukunft sehen” und die andere ist… äh, ja, “alles zusammen” irgendwie. Insgesamt lohnt sich Weg des Kriegers einfach nicht – schon gar nicht in 3D, da die Szenen, für die 3D sich eignet (dem Zuschauer entgegenfallende oder -fliegende Gegenstände etc.), völlig fehlen.

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